Dr. Volkmar Pflug (im Bild) ist überzeugt, dass Mobile Office die Killer-Applikation des Mobile Business wird. Voraussetzung ist, dass Unternehmen alle Kanäle (multi channel) nutzen, um effizienter zu arbeiten.

Dr. Volkmar Pflug ist überzeugt, dass Mobile Office die Killer-Applikation des Mobile Business wird. Voraussetzung ist, dass Unternehmen alle Kanäle (multi channel) nutzen, um effizienter zu arbeiten.

Speziell für Unternehmen und deren Mitarbeiter werde die mobile Kommunikation und Vernetzung sowie die entsprechende Verfügbarmachung relevanter Daten eine Schlüsselrolle spielen: Zusammengefasst wird diese Form dieser Bereich unter dem Schlagwort "Business-to-Employee" (B2E), das auf der CeBIT in Hannover als Trend-Thema gehandelt wurde. Dr. Volkmar Pflug, Global Business Manager bei Siemens Business Services, definiert B2E als " Mobile Business des Business-to-Business im Electronic Business". Ziel sei, in den Unternehmen mehr Effizienz und Kostensenkungen zu erreichen. Speziell das Mobile Office, der an jedem Ort und zu jeder Zeit erreichbare vernetzte Arbeitsplatz soll die "Killer-Applikation" des Mobile Business werden, wie Dr. Pflug gegenüber CYbiz darstellte. Damit Unternehmen in ihren Geschäftsfeldern und Märkten erfolgreich sind, müssten sie alle Facetten bieten, das heißt eine Multi-Channel-Strategie fahren, die alle zur Verfügung stehenden Kanäle (stationär, Internet-basiert und mobil) nutzt.

Damit Firmen sich nicht von der Technologie und deren Kosten abschrecken lassen und um sie zum Multi-Channel-Management zu führen, soll Application Service Providing (ASP) eine wichtige Rolle spielen.

Mobile Business selbst - so erklärt Dr. Pflug - soll alle Entscheider, die oft unterwegs sind, unterstützen und Firmen- sowie Finanzdaten permanent zur Verfügung stellen. Speziell auch für den technischen Außendienst (Mobile Fleet Service) und für den Vertrieb (z.B. über Datawarehouse-Lösungen) würden sich sehr gute Anwendungsfelder ergeben.

"Wir stehen allerdings beim Mobile Business heute erst da, wo wir beim Electronic Business vor fünf Jahren standen", zeigt Dr. Pflug die Perspektiven auf. Gefördert werden soll die Entwicklung durch GPRS (GPRS steht für General Packet Radio System; ein paketverarbeitender Standard in der Mobilkommunikation). Als Pionier habe sich bereits der Siemens-Kunde Bank of Ireland gezeigt, der bereits 1999 WAP-Banking anbot. Als so genannte "fancy applications" beschreibt Dr. Pflug Anwendungen wie den "location Finder", der zum Beispiel via WAP den Weg zum nächsten Geldautomaten zeigt.

Insgesamt seien - so Dr. Volkmar Pflug -- sechs Bausteine notwendig, um zum Mobile Business zu kommen:
- Transformation vom E-Business zum Mobile Business über eine Multi-Channel-Architektur
- Einrichtung von Security-Tools für sichere Transaktionen.
- Ortsinformationen müssen erzeugt werden.
- Aufbau von Portalen und Personalisierung (nicht das Yahoo-Modell!).
- Breitbandzugang: über UMTS und möglicherweise Videoservice.
- Speechprocessing, das heißt die Konvergenz von Daten und Sprache.

Grundvoraussetzung für alle diese Bausteine seien aber leistungsfähige, technologisch anspruchsvolle Portale. (RS)


FIRMENPROFIL:

Siemens Business Services ist mit 33.500 Mitarbeitern in 88 Ländern und einem Umsatz von 5,8 Mrd. EUR einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen auf dem Gebiet des Electronic und Mobile Business. Auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie bietet der IT-Dienstleister spezifisches Branchenwissen gepaart mit technischem Know-how in vielen unterschiedlichen Marktsegmenten. Die Angebote umfassen IT-Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Beratung über die Systemintegration, bis hin zur Übernahme von kompletten Geschäftsprozessen oder der Verwaltung gesamter firmeninterner IT Systeme. Die Electronic- und Mobile-Business-Lösungen eröffnen den Kunden neue Möglichkeiten für ihre Informations- und Kommunikationslandschaft und unterstützen sie in ihren Geschäftsbeziehungen zu ihren Zulieferern, Partnern und Kunden, im Management vom Geschäftsdaten und -prozessen sowie in der Nutzung neuer elektronischer Vertriebswege.


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