Die Verbraucher drängt es immer mehr zum Einkauf per Smartphone. Händler müssen darauf reagieren - behauptet eine Studie und liefert Tipps, wie sich Unternehmen auf diese Technikrevolution vorbereiten können.

Im Jahr 2012 wird jeder vierte Deutsche ein Smartphone besitzen - und es vor allem beim mobilen Einkauf verwenden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag der Otto Group und Google durchgeführt wurde.

71 Prozent der 2.500 befragten Smartphone-Nutzer, gehen davon, dass sie durch das Gerät das mobile Internet in Zukunft intensiver nutzen werden. Die Kunden verlangen dabei die gleiche Leistung wie beim Surfen und Einkaufen per PC. Die Herausforderung für Händler: Alle Produkte, die er in seinem Webshop anbietet, müssen für den Kunden auch per Mobile Shopping gut zu finden - und zu kaufen sein.

Elf Prozent der Deutschen haben ein Smartphone

"Wer im Onlinehandel relevant bleiben will, muss dem Wunsch der Smartphone-Nutzer nach mobilen Angeboten nachkommen. Als wichtigste Stichpunkte sind dabei Auffindbarkeit, Information und Social Media zu nennen", sagt Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien bei Otto.

"Für Unternehmen wird mehr denn je der direkte Zugang zu den Nutzern sowie die inhaltliche, zeitliche und räumliche Nähe entscheidend sein", betont Alastair Bruce, Director Retail Google Germany. Derzeit besitzen laut Studie erst elf Prozent der Deutschen ein Smartphone.

Eine Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey hat ergeben, dass deutsche Einzelhändler erst allmählich die Absatzmöglichkeiten des Internet erkennen und nutzen.