Mehr Kanäle, mehr Optionen, mehr Probleme. Zeiten des Umbruchs sind die hohe Zeit der Dienstleister. Und so blüht gerade die Startup-Szene der digitalen Helfer, der automatisierten Dienste und anderer Software-Lösungen. Wir haben – händisch – einige spannende Projekte ausgewählt.


 

Wundery

Worum geht es?

Wundery ist eine cloudbasierte Plattform, die eine einfache Erstellung und Betreuung des eigenen Onlineshops verspricht. Besonders stolz ist man bei Wundery auf die extreme schnelle Perfomance.  Das Angebot dürfte sich vor allem für kleine bis mittlere Unternehmen eignen.

Wer macht es?

Die beiden Wundery-Gründer Philipp Frank und Daniel Stooß kennen sich von der Technischen Universität München und haben das Startup selbst finanziert.

Minubo

Worum geht es?

Minubo will als “Software as a Service”-Lösung Unternehmen helfen, Daten aus unterschiedlichen Beständen sauber zusammenzuführen. Noch dazu auf einem schlanken Weg und mit sofortiger Einsatzfähigkeit.

Wer macht es?

Das Hamburger Startup, 2013 gegründet,  hat inzwischen über zwei  Millionen Euro Finanzierung eingesammelt. Unter anderem beim High-Tech Gründerfonds (HTGF), Seedcamp Investments sowie Tola Capital. Das Team um die Gründer und Geschäftsführer Michael vom Sondern und Lennard Stoever, CTO und Mit-Gründer Ole Golombek sowie VP Product Dennis Heinbokel sorgte zuletzt auf der Digitalkonferenz SXSW für Aufsehen.

PayOrShare

Worum geht es?

Das Hamburger Startup PayOrShare will Sharing als Währung etablieren. Statt per Cent soll mit Hilfe des Dienstes der Kunde auch mit Likes und Co im Web bezahlen können.  Denkbar ist es auch, dass Kunden für das Teilen einen Rabatt bekommen. Das Konzept erinnert an Lösungen wie Pay with a Tweet.

Wer macht es?

Die beiden Gründer des Hamburger Startups, Max Fielker und Fiona Brandes, werden von zahlreichen namhaften Experten und Investoren der Digital-Szene auch finanziell unterstützt.

 

Dealyze

Worum geht es?

Kundenbindung wird immer wichtiger. Doch eigene Loyality-Programme können viele Mittelständler kaum wuppen. Dank Dealyze vielleicht doch, das Unternehmen den einfachen Aufbau eines eigenen Kundenbindungsprogramms verspricht. Händler können damit beispielsweise eine eigene Web-App erstellen, über die Kunden dann Treuepunkte beim Besuch des Ladens sammeln.  

Wer macht es?

Das Startup aus Orlando, Florida, wurde bereits von Techchrunch geadelt. Gründer ist William Baron.

Jinview

Worum geht es?

Webseiten von Mitbewerbern automatisch beobachten, dabei hilft JinView. Das Tool informiert täglich über Änderungen. So hat man das Marktgeschehen immer im Blick.

Wer macht es?

Hinter dem Tool steht das Hamburger Startup JinMade von Carsten Völler, Web-Experte und Inhouse SEO Manager bei Otto Office.  Mit an Bord ist Mathias Drechsel, Gründer der Hamburger Media-Agentur Masterplan Media.

Jumpstarter

Worum geht es?

Jumpstarter, gegründet 2013,  will  “The App Store for the Web” sein und baut daher an einem Markplatz für Web-Apps, die der Nutzer dann mit ein paar simplen Klicks zu seinem Webauftritt hinzufügen kann.  Die Lösungen kommen dabei von unterschiedlichsten Entwicklern, die ihre Apps auf der Plattform anbieten. Nutzern von Wordpress dürfte das Prinzip bekannt vorkommen.

Wer macht es?

Gründer und CEO Per Jonsson hat für das Startup aus Stockholm mittlerweile rund zwei Millionen Dollar bei Investoren wie Paua Ventures, Earlybird  und Idealo-Gründer Martin Sinner eingesammelt.

 

Akanoo

Worum geht es?

Abbruchraten in Shops verringern - auf dieser Mission sieht sich das Hamburger Startup Akanoo. Das Konzept: zusätzliche Verkaufsanreize vollautomatisch in die Shop-Seiten einfügen. Das kann ein Gutschein, ein Registrierungsformular oder auch die Einblendung von Bewertungen oder Testimonials sein. Akanoo nutzt dazu die Kaufhistorie, arbeitet aber auch an der Anbindung zu bestehenden CRM-Informationen wie dem Kundenwert.

Wer macht es?

Diplom-Physiker Fabian Gebert, Wirtschaftsinformatiker Moritz Schott und Diplom-Kaufmann Jan-Paul Lüdtke haben Akanoo 2013 gegründet und arbeiten unter anderem mit baur.de und Otto in den Niederlanden zusammen.

Rivalfox

Worum geht es?

Das Startup Rivalfox hilft Startups und Unternehmen bei der systematischen Beobachtung der Wettbewerber, sammelt und vergleicht dafür Daten wie Traffic, Social Media, Online Ads und Newsletter. 

Wer macht es?

Die Berliner Gründer Oleksandr Ivanov, Anas Salem und Paul S. Chun haben von ihrer Lösung bereits Investoren wie den Frühphasenfond Brandenburg (Investitionsbank des Landes Brandenburg), Kima Ventures und eine Reihe von Business Angel überzeugen können. Ivanov und Salem gründeten bereits die Hotel-Buchungsplattform BookitNow.