Das Internet hat sich seit seiner Etablierung als globales Massenmedium zu einem beliebten Zufluchtsort für pädophile Straftäter entwickelt. Diese nutzen die Möglichkeiten des Webs vor allem dazu, um sich als unschuldige Jugendliche auszugeben, die Kontakt zu scheinbar Gleichaltrigen knüpfen wollen.

Das Internet hat sich seit seiner Etablierung als globales Massenmedium zu einem beliebten Zufluchtsort für pädophile Straftäter entwickelt. Diese nutzen die Möglichkeiten des Webs vor allem dazu, um sich als unschuldige Jugendliche auszugeben, die Kontakt zu scheinbar Gleichaltrigen knüpfen wollen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Lancaster University in Großbritannien hat nun eine spezielle Software entwickelt, die das Aufspüren derartiger Übergriffe gegen Minderjährige im Netz wesentlich einfacher und effektiver gestalten soll. Wie der britische Telegraph berichtet, setzt das als "Projekt Isis" bezeichnete System dabei auf eine Technologie, die die verwendete Sprache und Schreibweise des verdächtigen Straftäters analysiert. Auf diese Weise soll es leichter möglich sein, herauszufinden, ob sich ein Erwachsener hinter dem neu gefundenen Internetkontakt verbirgt oder nicht.