Das Internet ist gerade hierzulande voll von Webseiten, die User in teure Abofallen locken. Für vermeintliche Gratisdienste - teils handelt es sich um Download-Portale, die eigentlich kostenlose Software anbieten - werden Nutzern von unseriösen Anbietern oft Jahresgebühren im Bereich von 100 Euro und mehr abverlangt.

Das Internet ist gerade hierzulande voll von Webseiten, die User in teure Abofallen locken. Für vermeintliche Gratisdienste - teils handelt es sich um Download-Portale, die eigentlich kostenlose Software anbieten - werden Nutzern von unseriösen Anbietern oft Jahresgebühren im Bereich von 100 Euro und mehr abverlangt. "Wenn nichts passiert, können wir das Internet bald in World-Wide-Nepp umbenennen", meint daher Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Die rechtliche Situation in Deutschland ist aus Sicht des vzbv unbefriedigend. Er fordert, dass Kosten, die bei Verträgen im Internet entstehen, von Verbrauchern immer separat bestätigt werden müssen. Die Zeitschrift Computer Bild bietet nun eine eigens entwickelte Windows-Software, um Anwender vor Abofalle-Webseiten zu warnen.