Von 12,5 Mio. verschickten Spam-E-Mails führt lediglich eine einzige zum Kauf der auf diese Weise angepriesenen Produkte. Durch die enorme Menge der versendeten Mails können Cyber-Schädlinge aber trotz dieser äußerst schwachen Resonanz recht ansehnliche Gewinnsummen einfahren.

Von 12,5 Mio. verschickten Spam-E-Mails führt lediglich eine einzige zum Kauf der auf diese Weise angepriesenen Produkte. Durch die enorme Menge der versendeten Mails können Cyber-Schädlinge aber trotz dieser äußerst schwachen Resonanz recht ansehnliche Gewinnsummen einfahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie eines Forscherteams der University of California in Berkeley und San Diego. Die Wissenschaftler hatten sich die Aufgabe gestellt, des Geschäftsprinzip der Spam-Industrie und dessen Wirtschaftlichkeit zu erforschen. Wie die BBC berichtet, schlüpften der IT-Sicherheitsforscher Stefan Savage und sein Team hierfür selbst eine Zeit lang in die Rolle von Internetkriminellen. So haben die Forscher etwa Teile des in Branchenkreisen bereits bekannten Botnetzes Storm unter ihre Kontrolle gebracht, um E-Mail-Spam zu verschicken.