Selbst angeforderte Newsletter erreichen oft die Empfänger nicht. Im eskalierenden Kampf gegen Spam machen Provider ihre Schotten dicht. Nur spezielle Software wird den Anforderungen der Spam-Filter gerecht. Auf der diesjährigen CRM-Expo in Köln wurden in einem öffentlichen Test verschiedene Versandsysteme geprüft.

Selbst angeforderte Newsletter erreichen oft die Empfänger nicht. Im eskalierenden Kampf gegen Spam machen Provider ihre Schotten dicht. "Trotz Permission landen 10 Prozent aller Serien-E-Mails in Spamfiltern", schätzt Dr. Torsten Schwarz, Absolit Dr. Schwarz Consulting. Nur spezielle Software wird den Anforderungen der Spam-Filter gerecht. Auf der diesjährigen CRM-Expo in Köln wurden in einem öffentlichen Test verschiedene Versandsysteme geprüft. Die Anforderungscheckliste kann unter www.absolit.de/crm-expo2003.htm als PDF heruntergeladen werden.

Immer öfter beschweren sich Abonnenten über vermeintlich unangeforderte E-Mail-Werbung. Dann muss der Versender nachweisen, dass sich der Nutzer selbst eingetragen hat. Wichtig bei der Adressgenerierung ist deshalb das Protokollieren des Einverständnisses, Tag der Anmeldung und der IP-Adresse. Auch das Löschen aus dem Verteiler durch den Empfänger selbst oder der Eintrag in eine Blacklist durch den Marketingmitarbeiter bei massiver Beschwerde eines Newsletterempfängers ist unabdingbar. Weitere wichtige Funktionen, wie z.B. die Responsemessung, standen beim E-Mail-Software-Test auf der CRM-Expo in Düsseldorf im Fokus.

Live auf der Bühne zeigten sechs E-Mail-Marketing-Software-Anbieter ihr Können. Am ersten Tag präsentierten die Anbieter ATD Computer GmbH, Xpedite Systems GmbH und hr-interactive, am zweiten Tag die Firmen Buongiorno Deutschland GmbH, Emarsys eMarketing Systems AG und PeopleSoft GmbH.

Medallienreif waren die Unternehmen Xpedite, ATD und Emarsys. Xpedite setzte sich mit einem knappen Vorsprung gegen die Konkurrenz durch und überzeugte bei der Adresseingabe sowie bei der Erstellung und Versand des Mailings. Der Eintrag in eine Blackliste, auch Robinson-Liste genannt, ist für die nächste Version, Ende November, angekündigt. Dicht gefolgt wird Xpedite von ATD. Die Software überzeugte bei der Adresseingabe und der Integration der Robinsonliste. Bei der Bestellung eines Newsletters wird automatisch auch die IP-Adresse und das Datum protokolliert. Obwohl der Anbieter emarsys nur zwei Aufgaben löste, konnte er sich überraschend auf den dritten Platz durchsetzen. Mit der Adresseingabe und der Erstellung eines Mailings überzeugte er die Jury. Leider reichte die Zeit nicht für die dritte Aufgabe. (KC)


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