Gutscheinkarten erleben seit einiger Zeit einen regelrechten Boom im Einzelhandel. Nun gibt es mit der "HelpCard" auch die erste Karte zum Spenden.

Gerade rechtzeitig vor Weihnachten gibt das Internet-Spendenportal HelpDirect die erste Geschenkkarte heraus, die für einen guten Zweck bestimmt ist.

Die HelpCard ist eine Guthabenkarte im Kreditkartenlook. Der Inhaber kann auf der Internetseite www.helpdirect.org ein Hilfsprojekt auswählen, dem er das jeweilige Wertguthaben zukommen lassen will.

"Der Karteninhaber wird somit zum emotionale Spender, er kann selbst entscheiden, welchem von konkreten Hilfsprojekt das Geld zu Gute kommen soll", erläutert Harald Meurer, Gründer und Vorsitzender der Nonprofit-Organisation "Aktion HelpDirect". Die HelpCard sei als Geschenkidee insbesondere für Unternehmen interessant, die zur kommenden Festzeit ein besonderes Kundenpräsent mit sozialem Mehrwert und sinnvoller Verwendung verschenken möchten, meint Meurer.

Guthaben im Wert von 30 oder 50 Euro für Hilfsprojekte

Die Spendenkarten im Wert von 50 Euro oder 30 Euro sind über das Portal, www.helpdirect.org zu beziehen und haben eine Gültigkeit von drei Jahren. Wenn sie in diesem Zeitraum nicht eingelöst wurden, kommt der Restwert einem sozialen Projekt von HelpDirect zu Gute. Neben dem Vertrieb über das Internet sind die HelpCards auch über das Geschenkkartenprogram Cardiso erhältich.  

Auf der Rückseite der Karte stehen eine Kartennummer und ein PIN-Code mit denen die Spenden für die ausgewählte Hilfsorganisation aktiviert werden kann. Eine steuerabzugsfähige Spendenquittung wird dem Käufer der Karte ausgestellt. „Unser gemeinnütziger Verein 'Aktion HelpDirect e.V' ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und somit der Selbstverpflichtung und Transparenz verpflichtet", erläutert Harald Meurer gegenüber Der Handel.