Erstmals sind wir Mitte 2013 auf Mifitto gestoßen. Inzwischen zieht das Start-up immer weitere Kreise. Nicht nur um die Füße mit seinem Messverfahren für Schuhe und Textilien in 3D und einer Fußumriss-Vermessung per App, sondern auch im Handel. Und das online und offline.

Das System ist vergleichsweise simpel: Fußumriss fotografieren, per Mail einsenden und dann gibt es von Mifitto die genauen Maße retour. Noch komfortabler geht es mit der App, die automatisch den Fußumriss vermessen kann.

Mifitto hat dazu mit einem speziell für dieses Einsatzgebiet entwickelten Computertomographen serienweise die Innenräume der Schuhe in Partnershops vermessen lassen. In einer Datenbank werden dann der 3D-Fuß und der 3D-Innenschuh nach passformrelevanten Eigenschaften abgeglichen. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS liefert dazu die Technologie. 

Zu den Testpartnern zählen unter anderem Otto, Görtz, Brands4friends und sogar der Shop von Bild.

Inzwischen zeigt das Start-up auch in Filialen, was ein schlanker Fuß ist. Nachdem der Mifitto - 3D-Fußscanner im letzten Winter im Münchener Flagship-Store von SportScheck getestet wurde, wird der digitale Helfer nun in insgesamt zehn Filialen von SportScheck eingesetzt. Rechtzeitig vor Weihnachten kann man nun seinen Skischuhe in Hamburg, Dresden, Köln, Stuttgart, Nürnberg, Berlin Steglitz und München auf diese Weise aussuchen. Drei weitere Stores folgen.
SportScheck nimmt mit Mifitto in 3D Maß
SportScheck nimmt mit Mifitto in 3D Maß

Kunden können ihre Daten mit Hilfe einer persönlichen und anonymen Mifitto-ID zudem im Online-Shop immer wieder - auch kanalübergreifend - abrufen.
Händler können so die Retourenquote senken, aber auch die Empfehlungen für ihre Kunden verbessern. Den Ansatz Schuhe über die Mifitto-Größenempfehlung (online und stationär) einzukaufen, wollen die Gründer Thomas Harmes, Dominic Köhler und Dominik Lessel in der ersten Hälfte des nächsten Jahres um den Bereich Textilien ergänzt.