SportScheck blickt auf das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte zurück und steigert den Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 20 Prozent. Doch die Münchener wollen neue Gipfel erklimmen.

Der Sporthändler SportScheck konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag: 28. Februar) den Umsatz um rund 20 Prozent auf 386 Millionen Euro steigern (Vorjahr: 323 Millionen Euro).

"Wir setzen auf Expansion sowie Innovation und entwickeln unsere Multichannel-Strategie weiter", kommentierte Stefan Herzog, Sprecher der Geschäftsführung, die vorläufigen Zahlen. "Damit haben wir Marktanteile hinzugewonnen und sind jetzt einen großen Schritt in Richtung Marktführerschaft vorangekommen. So können wir in den nächsten Jahren die 500 Millionen-Euro-Umsatzmarke anpeilen."

Ein "führender Multichannel-Händler"

Das Jahr 2010/11 war laut Herzog das erfolgreichste in der knapp 65-jährigen Firmengeschichte. Die Branche profitierte vom Rückenwind im Markt. "Die erste Woche der Fußball-WM brachte einen doppelt so hohen Umsatz wie die Vergleichswoche 2009. Der harte Winter beflügelte die Branche zusätzlich", sagte Herzog.

Das zur Otto-Gruppe gehörende Unternehmen bezeichnet sich gern als "führender Multichannel-Händler". Rund 50 Prozent des Umsatzes steuern die 16 Filialen bei. Der Online-Shop glänzt zum vierten Mal hintereinander mit zweistelligen Steigerungsraten und erwirtschaftete 40 Prozent der Umsätze, gestützt auch durch M-Commerce (Einkäufe per Handy oder Tablet-PC). Das Kataloggeschäft trug mit 10 Prozent zum Umsatz bei.