Die Luft im Outdoormarkt wird dünner: Trotz Neueröffnung kann SportScheck den Umsatz nicht steigern und bleibt knapp hinter dem Rekord des Vorjahres.

Der Sport- und Outdoorhändler SportScheck setzte im Geschäftsjahr 2012/13 nach vorläufigen Zahlen 395 Millionen Euro (brutto) um und bleibt damit knapp unter dem Rekordumsatz des Vorjahres (408 Millionen Euro).

Auch ohne Umsatzzuwächse und trotz umfangreicher Investitionen in eine neue IT-Systemlandschaft sowie dem Um- und Neubau mehrerer Filialen im vergangenen Jahr habe man die Ergebniserwartungen übertroffen.

"Wir sind mit der positiven Entwicklung zufrieden. Wir haben den Ertrag aus dem operativen Geschäft gesteigert", sagt Stefan Herzog, Mitglied und Sprecher der SportScheck Geschäftsführung. "Voller Energie konzentrieren wir uns auf die Erschließung neuer Standorte, denn auch in Städten mit einer Größe von rund 100.000 Einwohnern sollen künftig SportScheck Filialen entstehen."

Neuer Flagship-Store eröffnet im Herbst 2013

Zum Ergebnis und zur flächenbereinigten Umsatzentwicklung macht das Unternehmen, das im Frühjahr 2012 ein neues Haus in Braunschweig eröffnete, keine Angaben. Der zur Otto-Gruppe gehörende Sporthändler will in diesem Jahr neue Geschäfte in Reutlingen, München, Berlin und Düsseldorf eröffnen und im Juni ein neues Vertriebskonzept für kleinere Flächen starten.

In Reutlingen soll mit einer Verkaufsfläche von rund 1.200 Quadratmetern der erste Store des neuen "SportScheck kompakt"-Vertriebskonzepts eröffnen. In Münchens Fußgängerzone nimmt unterdessen das größte innerstädtische Sportfachgeschäft immer konkretere Formen an. Auf einer Ladenfläche von 10.000 Quadratmetern erwarten Kunden des neuen SportScheck Stammhauses zahlreiche Sportwelten. Am 10. Oktober 2013 soll die Eröffnung des neuen Flagship-Stores gefeiert werden.