Das Land Baden-Württemberg stellt potenziellen Investoren der insolventen Drogeriekette Schlecker eine Staatsbürgschaft in Aussicht. Hilfskredite soll es aber nicht geben.

"Sollte das Insolvenzverfahren auf eine Investorenlösung hinauslaufen und ein Investor ein tragfähiges Konzept vorlegen, ist  eine Bürgschaft des Landes Baden-Württemberg denkbar", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid der "Wirtschaftswoche".

Darüber hinausgehende finanzielle Unterstützungen schloss Schmid jedoch aus: "Direkte Hilfskredite an Schlecker wird es aber nicht geben", sagte der SPD-Politiker.

Nachdem die Insolvenz von Schlecker bekannt wurde hatte auch die Osnabrücker Tochter IhrPlatz einen entsprechenden Insolvenz-Antrag eingereicht.