Hat der neue Italiener noch diese köstliche Meeresfrüchte-Pizza auf der Mittagskarte? Sind beim Klempner die bestellten Muffen eingetroffen? Wie heißt noch gleich der Bäcker mit den Riesenbrezeln am Stadtrand?

Hat der neue Italiener noch diese köstliche Meeresfrüchte-Pizza auf der Mittagskarte? Sind beim Klempner die bestellten Muffen eingetroffen? Wie heißt noch gleich der Bäcker mit den Riesenbrezeln am Stadtrand?

Drei Fragen, drei Telefonbuchrecherchen, drei Anrufe! Besser ist ein Klick mit der Maustaste, und man ist drin im Stadtsurfer Norderstedt. In Schleswig-Holsteins fünftgrößter Stadt startet im Juni ein virtuelles lokales "Inter-Netzwerk", das von der Norderstedter Software- und Beratungsunternehma Fink Software entwickelt worden ist. Das gesamte Angebot der Stadt wird interaktiv präsentiert. Zusätzlich erhalten Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen eine starke Kommunikationsplattform. Nicht-Norderstedtern bietet der "StadtSurfer" einen umfassenden Einstieg zum Kennenlernen der Stadt.

Benutzerfreundlich ist der "StadtSurfer" dank seines datenbankorientierten Aufbaus, der ihm von üblichen bunten, blinkende Stadt-Hompages unterscheidet. "Lokale Angebote sind meistens nur eine Ansammlung von Links. Mit dieser interaktiven Kommunikationslösung wollen wir die lokalen Angebote stärken", betont Hans-Jochen Fink, Geschäftsführender Gesellschafter von Fink Software.

Darüber hinaus passt sich das StadtSurfer-Konzept jedem Benutzerkreis und dessen Bedürfnissen an. Eine lohnende Investition für Unternehmen oder Verbände, die ein klar strukturiertes Informationssystem für Mitglieder und Interessenten planen.

"Einzelhandelsgeschäfte brauchen ein Schaufenster, keine Homepage", sagt Fink. Deshalb kann beim "StadtSurfer" jeder Anbieter seine Produkte in seinem Schaufenster, seiner Mini-Homepage präsentieren. Die Stadt wird ein großer Internet-Shop. Vorhandene Web-Angebote sind integrierbar. Ein Forum für Privatanbieter ist die täglich aktualisierte Kleinanzeigendatenbank.

Das Projekt wird finanziert durch die Teilnahme an verschiedenen Diensten dieser Website. Nach Angaben von Fink koste die Teilnahme am "StadtSurfer" pro Jahr nur einige hundert Mark. Außerdem wird die Stadt Norderstedt noch in diesem Jahr vollständig Glasfaser verkabelt. Deshalb soll ein Intranet mit 40.000 bis 60.000 Anschlüssen entstehen. Privathaushalte sollen dann einen Zugang zum Netz von jeweils zwei Megabite erhalten. In Planung ist das Flaterate-Telefon "Wilhelm Tell" der Wilhelm Tell GmbH, ein Tochterunternehmen der Norderstedter Stadtwerke. Ab Sommer soll allen Haushalten außerdem ein rückkanalfähiges Fernsehen angeboten werden. "Norderstedt nimmt eine lokale Lösung vorweg, die bald in vielen Städten kommen wird", betont Fink. Den "StadtSurfer" wird Fink Software auf der CeBIT 2000 in Halle 6, Stand C 32 erstmals öffentlich präsentieren.


KONTAKT:

Hans-Jochen Fink
Tel. 040-529
Internet: www.stadtsurfer.de