Mit der zunehmenden Beliebtheit von Internet-Telefonie wird diese jedoch auch interessanter für Cyberkriminelle und damit für den User gefährlicher. Laut dem Branchenverband Bitkom haben die Deutschen im vergangenen Jahr 16 Mrd. Minuten über Voice over IP (VoIP) telefoniert.

Mit der zunehmenden Beliebtheit von Internet-Telefonie wird diese jedoch auch interessanter für Cyberkriminelle und damit für den User gefährlicher. Laut dem Branchenverband Bitkom haben die Deutschen im vergangenen Jahr 16 Mrd. Minuten über Voice over IP (VoIP) telefoniert. Dave Gladwin, Mitarbeiter des VoIP-Anbieters Newport Networks, berichtet gleichzeitig, dass gestohlene Zugangsdaten von VoIP-Usern mittlerweile für 17 Dollar pro Account am Online-Schwarzmarkt zu haben seien. Zwar befinde sich dieser Zweig der Internet-Kriminalität noch am Anfang, wachse aber mit der zunehmenden Bedeutung von VoIP, wird Gladwin von BBC online zitiert.

Laut Gladwin seien vor allem private Nutzer betroffen, die unverschlüsselte Dienste in Anspruch nehmen, da hier die Benutzername und Passwort sehr leicht abgefangen werden könnten. So habe ein Unbefugter die Möglichkeit, mit diesen Zugangsdaten auf Kosten des rechtmäßigen Account-Inhabers zu telefonieren. Die weit verbreitet VoIP-Software Skype sei in dieser Hinsicht jedoch sicher, da die Kommunikation hier verschlüsselt übertragen werde, lobt der Experte. Vielen VoIP-Anbietern wäre es demnach ebenfalls möglich, ihre Software mit einem Verschlüsselungsalgorithmus aufzurüsten.