Der Anteil unbezahlter Eigenwerbung auf Websites geht deutlich zurück. Dies ergibt eine neue Analyse von adscope für den Online-
Kommunikationsmarkt.

Der Vergleich der Online-Werbeaktivitäten verschiedener Wirtschaftsbereiche dient als Barometer der Internet-Werbewirtschaft. Dabei scheint sich im Online-Werbemarkt eine Steigerung der Umsätze abzuzeichnen. "Viele große Medienunternehmen reduzieren ihre Eigenwerbung auf hauseigenen Plattformen, mit der unbelegte Bannerplätze gefüllt wurden", erläutert Rolf Stiefel, Geschäftsführer von adscope, einem Analyse- und Beratungsunternehmen für den Online-Kommunikationsmarkt. "Grund ist die bessere Auslastung der Werbeplätze durch bezahlte Fremdwerbung."

Von April 2001 bis August 2001 stiegen die Werbebuchungen des Wirtschaftsbereichs "Finanzen" um 3,9%, die des Wirtschaftsbereichs "Büro+EDV+Kommunikation" sogar um fast 10%. So lauten die jüngsten Zahlen von adscope.

Den Anstieg der Werbebuchungen des Wirtschaftsbereiches Finanzen erklärt Stiefel so: "Insbesondere die Branchen Banken und Sparkassen, Finanzanlagen und -beratung sowie Versicherungen finden ihre relevanten Zielgruppen im Internet und investieren daher konstant in deren Ansprache."

Andere Branchen hingegen erzielten deutlich weniger Kontakte: Der Wirtschaftsbereich "Ausbildung+Medien" beispielsweise schraubte seine Aktivitäten um 6,2% zurück.

Adscope weist außerdem darauf hin, dass es nicht so sehr die großen Portale und Internet Service Provider wie AOL, T-Online oder Tiscali sind, die für die zunehmenden Werbebuchungen des Wirtschaftsbereiches Büro+EDV+Kommunikation sorgen. Es sind viel mehr Unternehmen wie Freenet.de und Genie.de, die groß angelegte Werbeoffensiven starteten, um neben den Großen bestehen zu können.

Die Recherchesystematik nach Wirtschaftsbereichen und Branchen, die adscope anwendet, ist an die etablierten Standards des Offline-Werbemarktes angeglichen: Nach Angaben von adscope ist die direkte Vergleichbarkeit der Analysen des Werbeträgers Internet mit anderen Werbeträgern gewährleistet und eine cross-mediale Erfolgskontrolle somit möglich. (ST)


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