Die Beamten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen ziehen auf Anweisung ihrer obersten Finanzbehörden elektronische Steuererklärungen (Elster) bei der Bearbeitung vor.

Elektronisch eingereichte Steuererklärungen (Elster) werden in vier Bundesländern vorrangig bearbeitet. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Focus.

Die Beamten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen ziehen demnach auf Anweisung ihrer obersten Finanzbehörden elektronische Steuererklärungen bei der Bearbeitung vor. Der Thüringer Fiskus verspricht laut Focus sogar eine maximale Bearbeitungszeit von vier Wochen für elektronische Anträge. Die übrigen Bundesländer behandeln alle Erklärungen gleichberechtigt.

Elster ist ein Projekt der deutschen Steuerverwaltung, das die sichere elektronische Übermittlung von Steuererklärungsdaten zum Ziel hat. Nach Angaben der Oberfinanzdirektion München, Betreiberin der Internetseite www.elster.de, sind bundesweit bislang 575.000 Einkommensteuererklärungen und 7.500.000 Steueranmeldungen elektronisch eingegangen. (ST)


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