Global agieren und dem internationalen Wettbewerb trotzen. Das sind die Herausforderungen, denen sich die mittelständische Zulieferindustrie immer stärker stellen muss. Laut einer Studie der GCI-Management GmbH, München, nimmt die Branche die Herausforderung an.

Global agieren und dem internationalen Wettbewerb trotzen. Das sind die Herausforderungen, denen sich die mittelständische Zulieferindustrie immer stärker stellen muss. Laut einer Studie der GCI-Management GmbH, München, nimmt die Branche die Herausforderung an. Noch nie war der Globalisierungs- und Kooperationswille so groß. Bei der Untersuchung wurden Antworten von 55 Automobilzulieferfirmen zu dem Fragenkomplex "Bedeutung der Globalisierung und von Kooperationen für mittelständische Unternehmen" ausgewertet.

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen zählt mit weniger als 1.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und einem Jahresumsatz unter 250 Mio. DM zu den kleineren Mittelständlern in Deutschland. Rund die Hälfte der an der Studie beteiligten Unternehmen sind schon Kooperationen mit einem oder mehreren Partnern eingegangen, davon etwa die Hälfte mit ausländischen Unternehmen.

"Ziel der Studie war es, einerseits die Stimmung in der Branche angesichts der anhaltenden Konzentration in der deutschen Zulieferindustrie zu analysieren und gleichzeitig aufzuzeigen, wie insbesondere kleine und mittlere Betriebe auf die sich verändernden Markt- und Wettbewerbsbedingungen reagieren", erläutert Tilman Eckstein, Mitglied der Geschäftsleitung der GCI Management GmbH. "Die Mehrheit der befragten Zulieferer sieht die Globalisierung als Chance für Wachstum und Neuorientierung."

Die Ergebnisse der GCI-Management-Untersuchung zeigten, so Eckstein, dass sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen durchaus ihrer teilweise prekären Situation in der immer stärker global orientierten Automobilwelt bewusst sind und Handlungsbedarf nicht nur erkennen, sondern auch tatsächlich handeln. Der Einstieg in die globale Welt, allein oder in Kooperation, stelle die Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen, die finanziell, personell und organisatorisch bewältigt werden müssen. Und er bedingt Veränderungen im Unternehmen, wobei die Informationstechnologie künftig eine Schlüsselrolle spielen wird.

"Die Einrichtung einer gemeinsamen Handelsplattform von General Motors, Ford und DaimlerChrysler ist ein bedeutender Schritt, der mittelfristig die Zukunft der Zulieferer nachhatig prägen wird", warnt Tilman Eckstein diejenigen, die den IT-Anschluss auf die lange Bank schieben. "Die IT-Technologien werden sich rasant weiterentwickeln und auch in der Automobilwelt sehr schnell viel Bewährtes und Vertrautes verdrängen. Zu hoffen ist, dass die Zulieferunternehmen, die bisher den E-Business-Anschluss verpasst haben, rechtzeitig die Chancen einer gemeinsamen Einkaufsplattform im Internet erkennen." (ST)


KONTAKT:

GCI Management
Caroline Kuchta
Brienner Straße 10
80333 München
Tel. 089-20500608
Fax 089-20500555
E-Mail: c.kuchta@gci-management.com
Internet: www.gci-management.com