Möbel im Internet - das ist ganz klar ein Thema mit viel Wachstumspotenzial. Allein im vergangenen Jahr ist der Online-Möbelumsatz laut BVH um 76 Prozent gestiegen. Und: Start-ups haben es leicht, hier Fuß zu fassen. Der klassische Möbelhandel  kann sich nämlich nach wie vor mit dem Internet nicht recht anfreunden. Das zeigt auch die aktuelle Studie "Möbelhandel Online 2013" der Unternehmensberatung Absolit.

Im Rahmen der Studie wurden die Online-Präsenzen der 32 führenden Möbelhändler nach insgesamt 24 verschiedenen Kriterien analysiert. Resultat: "Von den etablierten Playern sind lediglich Ikea, Otto, Karstadt und Roller adäquat präsent“, betont Studienautor Torsten Schwarz. Alle anderen Möbelhändler haben sich online von neuen Anbietern wie Design3000, Home24, Fashion for Home, Westwing, myFab oder Avandeo überholen lassen.

Unter den weiteren "Klassikern" schlägt sich lediglich das Dänische Bettenlager noch passabel. Der Rest sieht das Internet maximal als Pflichtübung. Lutz etwa fehlt im Social Web, auch Segmüller ist hier nicht aktiv. Und "Schaffrath erreicht im Internet die Reichweite eines Kleinstadthändlers", so das vernichtende Urteil der Studie. 



Für die Bewertung der Online-Präsenz wählte Absolit Kriterien wie die Besucher der Website, Reputation und Anzahl der Seiten einer Website. aquch die Anzahl der im SEO verwendeten Suchwörter wurde einbezogen. In puncto Social Web wurden Facebook, Twitter und Google+ untersucht.