Das war klar, wer wie Zalando einen satirischen TV-Spot inszeniert, um die Zielgruppe Männer zu umgarnen, der horcht für seine Männer-Offensive auch vorher nach, wie Männer gerne online shoppen.
Erkenntnisse einer Studie mit aufrüttelnden Ergebnissen über Schuhfetischtisten unter den Kerlen und Männer-Make-up hat der Pure Player jetzt veröffentlicht.

Ein Vorurteil: Männer, da wird nicht gerne geshoppt. Falsch. 70 Prozent der deutschen Männer kaufen gerne Bekleidung und Schuhe. Auch das Klischee, dass Männer nur dann auf Einkaufstour gehen, wenn sie dringend die neue Hose benötigen, stimmt so nicht mehr. Zwar sagen 44 Prozent, sie kauften nur ein, wenn es nötig ist, aber 51 Prozent kaufen gerne auch einmal spontan ein.

Mit durchschnittlich zehn Paar Schuhen im Schrank (Durchschnittspreis 181 Euro) sind Deutsche zudem die Schuhfetischisten unter den Europäern, unterhalten sich gerne über Mode und tauschen sich in Stilfragen aus. Mit mehr als 60% wird die Blue Jeans zum wichtigsten Stück im Kleiderschrank gewählt. Ansonsten werden die Farben Schwarz und Blau, sowie lockere Shirts und Hemden bevorzugt.

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Rund 100 Euro im Monat lassen sich die deutsche Kerle ihre Klamotten kosten. Damit liegen sie im europäischen Mittelfeld. Und: Das Wort "Sale" ist für Männer eher ein Fremdwort. 62 Prozent der deutschen Jungs kaufen sofort und warten nicht erst auf das Schnäppchen.

Ein klares Markenbewusstsein hat nur etwa jeder Vierte. Rund 52 Prozent finden sich mehr oder weniger markenbewusst. Überraschend zudem: Mode ist den deutschen Männern im Leben wichtiger als das Auto. Und auch in Sachen Kosmetik haben die Männer dazu gelernt. Lediglich 46 Prozent sehen Make-Up als No-Go.

Die Onlinestudie wurde in Zusammenarbeit mit Consumer Panel Respondi AG im April 2013 durchgeführt. Befragt wurden 3.500 Männer (18 bis 49 Jahre) in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Finnland und Norwegen.