Heute geht Stylebox an den Start. Stylebox möchte das erste deutsche Fashionportal sein, das Preisvergleich, Gutscheincodes und Cashback vereint. Ein damit verknüpftes Online-Magazin rundet das Angebot der Gründer-Brüder Oliver und Daniel Schmitt-Haverkamp ab.


Es ist ja nicht so, als ob es nicht genügend Mode-Magazine geben würde. Von Modetrends liest man an jeder Ecke. Empfehlungen der Redaktion? Nichts Neues. Und auch Preisvergleiche und Portale mit Gutscheincodes findet man wie Sand am Meer. Das Fashion-Startup der beiden Brüder Oliver und Daniel Schmitt-Haverkamp, die schon mit ihrem ersten Unternehmen "Experte24" - ein Online-Versicherungsdienstleister - Erfolg gehabt haben, möchte all die verschiedenen Komponenten kombinieren.

Ein inspiriertes Shoppingerlebnis

Wie das funktionieren soll? Modeexperten und Blogger berichten im Onlinemagazin von den neuesten Mode-Highlights, machen einen auf Style-Berater und sind bestenfalls die Reporter direkt von den Laufstegen dieser Welt. Ergänzt wird das durch handverlesene Outfits der Redaktion, die in den Themenwelten präsentiert werden. Das Zauberwort des Fashionportals lautet also: Inspiration.

Das ist der erste Teil des Konzeptes. Verknüpft werden die Inhalte nun mit den konkreten Produkten. Jedes vorgestellte Mode-Produkt erhält eine eigene Seite. Dort präsentiert Stylebox eigenen Aussagen zufolge die günstigen Shops, ergänzt mit einem Gutscheincode und die Höhe des Cashbacks. Geld zurück? Ja, Cashback. Wenn der Nutzer im Partnershop das Produkt bestellt, dann war das noch nicht alles. Im Durchschnitt 10 Prozent des Kaufpreises sollen die Nutzer im Nachhinein wieder zurückerhalten. Dabei handelt es sich nach Angaben auf Stylebox.com um die Verkaufsprovision, die das Startup an die Nutzer weitergibt.

Stylebox-Gründer Daniel und Oliver Schmitt-Haverkamp
Stylebox-Gründer Daniel und Oliver Schmitt-Haverkamp
Wer noch stärker auf sich zugeschnittene Produkt-Empfehlungen erhalten möchte, der kann sich in der eigenen Community ein Profil anlegen. Ein Algorithmus sorgt dann dafür, dass die Nutzer individuelle Empfehlungen bekommen.

Das Geschäftsmodell?!

Aber wie verdient das Startup eigentlich Geld, wenn die Verkaufsprovision für die Cashback-Aktion an die Nutzer weitergeleitet wird? Auf Nachfrage erklärt man uns, dass die Nutzer tatsächlich in den vollen Genuss der Verkaufsprovision kommen. "Wir sehen darin eine Alternative zu den typischen Retail-Modellen." Derzeit wird das Projekt Stylebox von den Einnahmen aus dem ersten Startup der beiden Brüder querfinanziert. Es gebe zwar sicherlich Monetarisierungsmöglichkeiten, so PR Managerin Yen Nguyen, aber diese seien noch nicht spruchreif.

„Stylebox hebt sich nicht nur aufgrund der unschlagbaren Kombination aus Preisvergleich, Gutscheincodes und Cashback ab, sondern auch dadurch, dass wir weggehen vom Kategorie-Shopping, hin zu einem emotionalen, inspirierten Shoppingerlebnis“, erklärt Mitbegründer Oliver Schmitt-Haverkamp. Schauen wir mal, ob dieser Weg auch zum Erfolg führen wird.