Die Sicherheitsproduktlinie Norton von Symantec und der Internetbrowser Firefox in der aktuellen Version vertragen sich nicht. Wie User berichten, kommt es nach dem Update des Open Source-Browsers Firefox auf die Version 3.0.1 zu Problemen.

Die Sicherheitsproduktlinie Norton von Symantec und der Internetbrowser Firefox in der aktuellen Version vertragen sich nicht. Wie User berichten, kommt es nach dem Update des Open Source-Browsers Firefox auf die Version 3.0.1 zu Problemen. Als Verursacher wurde das Security-Produkt Norton 360 und Internet Security ausgemacht, dessen Feature "Identity Safe" den Konflikt mit dem Open-Source-Browser bewirkt. Beim Wechsel von Firefox 2.x auf die 3er-Version verschwinden unter anderem die Lesezeichen und der Browser lässt sich nicht mehr beenden, heißt es in Userforen.

Laut Mike Beltzner, Firefox-Verantwortlicher bei Mozilla, sei alte und überholte Norton-Software für die Komplikationen verantwortlich. "Sobald der User Firefox nach der Installation wieder startet, kann die Datei, welche die Lesezeichen enthält, nicht mehr geöffnet werden. Des Weiteren wird der Verlauf nicht angezeigt und die Vor- sowie Zurück-Buttons funktionieren nicht mehr", berichtet Beltzner. Darüber hinaus ist aber auch das Symantec-Produkt von dem Konflikt betroffen. So verschwindet laut Nutzerberichten die Funktion Identity Safe der Sicherheitssoftware, sobald Firefox 3 installiert wird. Bei dem Feature handelt es sich um einen systemweiten Passwortmanager, der sich auch in Browser einklinkt und Zugangsdaten zu Webseiten speichert.