Die schwierige Marktsituation in der Informations- und Kommunikationsbranche (IuK) ist auch auf der diesjährigen Systems in München deutlich spürbar.

Trotz der schwierigen Marksituation, die sich seit Mitte April bemerkbar macht, hat sich die Informations- und Kommunikationsbranche (IuK) einem Wandel unterzogen. Die Erschütterung der Branche schlägt sich in Gewinnwarnungen, Insolvenzen, massivem Personalabbau und in Fusionen nieder.

Davon sind auch Marketing- und Werbemaßnahmen betroffen. Die Anzeigen- und Messebudgets werden teilweise bis zu 80% herunter gefahren.

Der Geschäftsführer der Messe München GmbH, Dr. Joschim Enßlin, teilte zur derzeitigen Lage mit: "Die Situation ist für uns bedauerlich, aber wir schneiden im Hinblick auf die Marktzahlen und gekürzten Marketing-Budgets vergleichsweise gut ab. Unter normalen Marktumständen wäre die Systems auch dieses Jahr nochmals deutlich gewachsen. Die Anzahl der erwarteten Fachbesucher lässt sich in der derzeitigen Lage ebenfalls schwer abschätzen. Wir gehen aber davon aus, dass sie sich gegenüber dem Vorjahr nicht stark ändern wird."

Die Ausstellerzahl ging um etwa 16% zurück Ob die Besucherzahl von 147.000 des letzten Jahres wieder erreicht wird, ist fraglich. (ST)


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Messe München GmbH
Ulrich Besch
Projektleitung Systems-world
81823 München
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