T-Online hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beim Vorsteuerergebnis erstmals in der Unternehmensgeschichte den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Wie der Internetprovider heute bekannt gab, konnte ein Gewinn von zwei Mio. Euro erzielt werden.

T-Online hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beim Vorsteuerergebnis erstmals in der Unternehmensgeschichte den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Wie der Internetprovider heute bekannt gab, konnte ein Gewinn von zwei Mio. Euro erzielt werden, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Vorsteuerverlust von 92 Mio. Euro geschrieben worden war.

Das EBITDA stieg im Berichtszeitraum auf plus 76 Mio. Euro (Vorjahr: minus 14 Mio. Euro), das operative Ergebnis drehte von minus 28 Mio. Euro auf 59 Mio. Euro ebenfalls ins Plus und wurde damit zum zehnten Mal in Folge gesteigert. Das positive Ergebnis führte der Konzern vor allem auf eine höhere Auslastung der eingekauften Netzkapazitäten und das kontinuierliche Wachstum im Breitbandbereich zurück. So konnte auf dem Heimmarkt Deutschland die Kundenzahl um über zehn Prozent auf 10,2 Millionen gesteigert werden, wobei die Zahl der Breitband-User mit einem Plus von 42,6 Prozent auf 2,86 Millionen überdurchschnittlich zunahm. Auf den Auslandsmärkten stieg die Zahl der Breitbandkunden von 70.000 auf 190.000. Da die Vorleistungskosten im Breitbandbereich geringer sind, konnte durch diese Entwicklungen die Rohertragsmarge von 43 auf 56 Prozent gesteigert werden.

Durch die "aktuellen Ereignisse" im Nahen Osten hätte sich auch die Zahl der Zugriffe stärker über den Tag verteilt als erwartet, wodurch die eingekaufte Netzkapazität gleichmäßiger ausgelastet worden sei. Dies führte trotz höherer Nutzungsminuten zu einem nahezu unveränderten Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr, teilte das Unternehmen weiter mit. (KC)


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