T-Online hat gemeinsam mit eMind@emnid und NetValue ein Online-Panel aufgesetzt. Das Panel soll ab Sommer 2002 drei Services bieten: eine Surferanalyse, einen Pretest für Kampagnen und eine Kampagnen-Erfolgskontrolle.

Unter dem Motto "Schluss mit der Gießkannen-Kultur bei der Online-Werbung" hat T-Online gemeinsam mit der Internetforschung eMind@emnid von TNS Emnid und dem Institut NetValue ein Online-Panel aufgesetzt. Das Panel soll ab Sommer 2002 drei Services bieten: eine Surferanalyse, einen Pretest für Kampagnen und eine Kampagnen-Erfolgskontrolle.

Wenn bisher eine Werbung nach soziodemographischen Aspekten geschaltet wurde, dann konnte ermittelt werden, welche Seiten zum Beispiel von weiblichen Nutzern im Alter von 14 bis 21 Jahren genutzt wurden. Die Vielzahl der Seiten musste dann nach dem "Gießkannenprinzip" beschaltet werden. Gesucht sind jedoch beispielsweise die weiblichen Nutzer von 14 bis 21 Jahren, die Tageszeitungen lesen oder Naturprodukte bevorzugen. Mit den Surferanalyse von T-Online sollen sich die Seiten dieser speziellen Zielgruppe finden lassen.

Mit dem Pretest zieht das Internet mit den klassischen Werbeformen gleich, so T-Online. Vor der Schaltung von Kampagnen testen Werbetreibende, ob Pop-Up-Formate, Banner oder interaktive Formen die Zielgruppe am besten ansprechen. Zudem können unter anderem Daten zur Markenbekanntheit, Sympathie und Werbeerinnerung ermittelt werden. Mit dem dritten Service, der Kampagnen-Erfolgskontrolle, können laufende Kampagnen überprüft werden. Bislang war hier die Analyse von Online-Werbung auf den Klick begrenzt. Nun soll die Wirkung einer Online-Werbung auf die Nutzer ermittelt werden können - auch wenn er die Werbeform nicht anklickt. (ST)


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