Sieben weltweit aktive Betreiber elektronischer Märkte haben sich zur Global Interoperability Group (GIG) zusammengeschlossen. Das Netzwerk für horizontale Märkte hat sich zum Ziel gesetzt, elektronischen Handel nahtlos abzuwickeln.

Sieben weltweit aktive Betreiber elektronischer Märkte haben sich zur Global Interoperability Group (GIG) zusammengeschlossen. Als einziges deutsches Unternehmen gehört T-Systems der GIG an. Das Netzwerk für horizontale Märkte hat sich zum Ziel gesetzt, elektronischen Handel nahtlos abzuwickeln. Die GIG gehört zur Global Trading Web Association (GTWA), einer der größten B2B-Handelsgemeinden im Internet.

Klaus März, Leiter Hosting & ASP bei T-Systems, sieht in dem Netzwerk "einen bedeutenden Durchbruch für international tätige Handelsunternehmen". Auf der Basis von nur einem gemeinsamen Geschäftsvertrag könnten Unternehmen durch die GIG-Partner in sämtlichen Märkten weltweit Online-Transaktionen mit Handelspartnern durchführen. Dabei könnten sie sicher sein, dass die Kompatibilität gewahrt bleibt, unabhängig von der verwendeten Software-Plattform.

"Mit seinem eigenen elektronischen Marktplatz T-Mart konnte die Deutsche Telekom mehr als 60% der Prozesskosten bei der internen Beschaffung sparen. Sowohl für Einkäufer als auch für Lieferanten vereinfacht sich der Prozess enorm - nicht zuletzt durch die Möglichkeit, weltweit Partner zu erreichen", erklärt März weiter. Die GIG-Mitgliedschaft ermögliche es dem Systemhaus, mit seiner Erfahrung die Zugriffsmöglichkeiten der Käufer und Lieferanten auf den globalen Markt zu erweitern.

Die GIG-Mitglieder sind allesamt Betreiber elektronischer Märkte, die sich in ihrer jeweiligen Region bereits einen Namen gemacht haben. Folgende Unternehmen decken Nord- und Südamerika, Europa und Asien ab: BT Ignite (UK), eScoutSM (USA), Hubwoo (Frankreich), IBX (Schweden), Opciona (Spanien), Sesami (Singapur), T-Systems (Deutschland). (ST)


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