Eine der Hauptbedingungen für die anhaltend gute Stimmung der Konsumenten ist: sie haben gefüllte Geldbeutel.

Wenn die Verbraucher mehr Geld zur Verfügung haben, freut das auch den Einzelhandel. Die Tarifllöhne sind im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als die Inflation. Die tariflichen Monatsverdienste lagen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um durchschnittlich 2,1 Prozent über dem Vorjahr.

Die Wiesbadener Behörde bestätigte am Freitag vorläufige Zahlen aus dem Januar. Allerdings war das Plus das geringste seit 2011. In die Berechnung fließen auch Einmal- und Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld ein. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum nur um 0,3 Prozent. Unter dem Strich haben die Beschäftigten somit mehr Geld im Portemonnaie. Das stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum ankurbeln.