Um ihr lahmendes Inlandsgeschäft anzukurbeln, setzt die Deutsche Telekom nun verstärkt auf IP-TV. Konzernchef Kai-Uwe Ricke ist vom neuen Geschäftsfeld überzeugt und versucht durch die zusätzlichen Einnahmen die Rückgänge des traditionellen Festnetzgeschäftes auszugleichen. Rund eine Mio. Kunden sollen bis Jahresende für den neuen Dienst der Telekom begeistert werden.

Um ihr lahmendes Inlandsgeschäft anzukurbeln, setzt die Deutsche Telekom nun verstärkt auf IP-TV. Konzernchef Kai-Uwe Ricke ist vom neuen Geschäftsfeld überzeugt und versucht durch die zusätzlichen Einnahmen die Rückgänge des traditionellen Festnetzgeschäftes auszugleichen. Rund eine Mio. Kunden sollen bis Jahresende für den neuen Dienst der Telekom begeistert werden.

Experten sehen die IP-TV-Erweiterung der Telekom jedoch skeptisch. Marcus Sander, Telekom-Analyst bei Sal. Oppenheim, bezeichnet den Einstieg des Mobilfunkanbieters in neue Geschäftsfelder als Abwehreaktion gegen andere Wettbewerber, wie etwa die Kabelnetzbetreiber, die nun auch Telefonie und Internetzugang über das TV-Kabel anbieten würden.

Den Einstieg in das neue Geschäftsfeld hat sich das Unternehmen einiges kosten lassen. Für rund drei Mrd. Euro baut die Telekom ein schnelles VDSL-Netz auf, das bislang zehn Ballungsgebiete verbindet - 40 weitere sollen im laufenden Jahr folgen. Neben der Telekom plant auch eine Reihe anderer Telekomfirmen den Einstieg ins IP-TV. (KC)