Die Unternehmensgruppe Tengelmann streicht rund 200 Stellen. Grund ist der Verkauf des Discounters Plus sowie die Auslagerung des Einkaufs.

Betroffen sind 183 der 20.000 Arbeitsplätze in der Supermarktsparte Kaiser's/Tengelmann und 22 von 400 in der Mülheimer Konzernzentrale.

Eine Sprecherin bestätigte einen entsprechenden Bericht der WAZ Gruppe. Der Abbau in der Zentrale gehe auf den Verkauf der deutschen Plus-Kette an Edeka zurück, hieß es. Diese Stellen sollen innerhalb eines Jahres wegfallen.

Verwaltungen betroffen

Bei Kaiser's/ Tengelmann sind alle Verwaltungen betroffen, darunter die Hauptverwaltung im niederrheinischen Viersen sowie die Regionalverwaltungen Viersen, Berlin, München und Nieder-Olm bei Mainz. Die 183 Stellen sollen dort in den nächsten drei Jahren entfallen.

Dieser Abbau sei Folge einer Einkaufskooperation mit einem ostfriesischen Handelsunternehmen, das laut Unternehmen beiden Seiten günstigere Preise bei Herstellern von Lebensmitteln einbringen soll. Mit dem Betriebsrat wird ein Sozialplan ausgehandelt.