Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der insolventen Kaufhauskette Woolworth durch die HH-Holding der Tengelmann-Gruppe offiziell genehmigt.

Eine entsprechende Information des Frankfurter Insolvenzverwalters Ottmar Hermann bestätigte die Bundesbehörde in Bonn am Mittwoch.

Mit der Übernahme werde ein Großteil der Arbeitsplätze bei Woolworth gesichert, sagte Hermann. "Ich freue mich für die Mitarbeiter, dass sie nach der Zeit der Ungewissheit wieder eine neue Perspektive und Sicherheit an der Seite eines starken strategischen Investors haben", erklärte er.

Nunmehr seien alle Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt, ergänzte die Prokuristin der HH-Holding, Maike Joost.

Neueigentümer planen mit Expansion

Neben dem Hauptvermieter Cerberus hätten zahlreiche weitere Inhaber der Ladengeschäfte dem neuen Mieter zugestimmt. Zum geplanten Termin am 1. Juli könnten mindestens 140 der 162 Filialen auf den neuen Investor übertragen werden.

Die neuen Woolworth-Eigentümer wollen die Billigkaufhauskette kräftig ausbauen. In einigen Jahren könnte das Filialnetz auf 500 und später sogar auf 1.000 Läden wachsen, erklärte die HH Holding.