Bünting liefert als erster stationärer Lebensmittelhändler deutschlandweit. Unter Mytime.de gibt es das komplette Sortiment - einschließlich individueller Portionierungen bei Thekenware.

So einfach und problemlos der Bestellprozess, so kompliziert ist die Logistik, die hinter der Lieferung steht. Denn Bünting lässt sämtliche Waren von DHL aus dem famila-XXL-Markt in Wechloy am Rand von Oldenburg liefern - eine echte logistische Herausforderung.

Der Kunde sollte von 7 bis 12 Uhr zu Hause sein, ein enger gefasstes Zeitfenster war auch auf Nachfrage nicht möglich. Wer seine Lieferung erst zwischen 17 uns 22 Uhr entgegennehmen kann, ist mit zehn Euro Aufschlag dabei.

Auch die Standardversandgebühren sind happig: Einen Mindestbestellwert gibt es zwar nicht, dafür kommt zum Grundpreis von 2,99 Euro (nach der Einführungsphase sogar 4,99 Euro) noch ein "Frische-Aufschlag" von bis zu 4,99 Euro hinzu, der sich nach dem Frischeanteil der Bestellung berechnet. In unserem Fall betrug er 3,29 Euro.

Einem Warenkorb von 14,31 Euro standen somit Versandkosten von 6,28 Euro gegenüber. Je fünf Euro Pfand werden außerdem für die Kühl- und Tiefkühlbox fällig, sodass der Rechnungsbetrag bei stolzen 30,59 Euro lag.

Die aufwendige Verpackung ist eine weitere unangenehme Folge des langen Lieferweges. Zwar kam von den Eiern bis zum Gurkenglas alles unversehrt und qualitativ einwandfrei an. Doch man braucht reichlich Zeit, um die sieben Artikel aus dem 73 x 44 x 39 Zentimeter großen Paket zu schälen, anschließend - mit zunehmend schlechtem Umweltgewissen - Berge von Kühlpads, Trockeneis und Füllmaterialien zu entsorgen sowie die Kühl- und Tiefkühlboxen aus Styropor an Bünting zurückzuschicken.