Tiffany & Co leidet unter der Krise. Der amerikanische Edeljuwelier hofft aber auf ein baldiges Ende der Kaufzurückhaltung im Luxussegment.

Tiffany & Co. schöpft trotz eines weiterhin schwachen Geschäfts Hoffnung. Der US-Edeljuwelier hob am Freitag die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr an und bekräftigte die Pläne für den globalen Ausbau.

In dem Ende Juli abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal litt das Traditionsunternehmen vor allem im Heimatmarkt USA noch unter der Kaufzurückhaltung der Reichen angesichts der schweren Wirtschaftskrise.

Gewinnprognose für 2009 angehoben

Der Gewinn brach im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 56,8 Millionen US-Dollar ein, der Umsatz fiel um 16 Prozent auf 612,5 Millionen US-Dollar.

Die aktuelle Krise trifft im Gegensatz zu zahlreichen anderen Konjunkturabschwüngen auch das Geschäft der Luxusmarken. Die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr hob Tiffany dennoch an, und zwar um 15 Cent je Aktie auf 1,65 bis 1,75 Dollar je Anteilsschein. Im zweiten Quartal hatte Tiffany 46 Cent je Aktie verdient.