Mehr Engagement, stärkere Kundenbindung und eine verbesserte Customer Experience winken potentiell als Lohn einer personalisierten Website. Aber wo lässt sich damit am besten beginnen?

Naheliegend sind natürlich individuelle Produktempfehlungen für den Kunden. Für diese Aufgabenstellung haben wir Ihnen bereits drei Tools für mehr Umsätze vorgestellt.

Kundengruppen und Use-Cases bedienen

Die erhobenen Daten der Webanalyse liefern eine Reihe von Daten, auf denen sich bereits Segmente für die Personalisierung bilden lassen:

  • Mobile: Eine durchaus berechtigte Annahme zu Nutzern, die per Smartphone die Seiten eines Händlers besuchen, besteht darin, dass die Nutzer auf der Suche nach der nächstgelegenen Filiale sind. Eine andere Navigationsfolge der mobilen Site, die die Filialsuche an erste Stelle setzt, kann sich daher lohnen.
  • Erstmalige Besucher: Das Realtime-Targeting sollte unmittelbar zeigen, ob ein Besucher zum ersten Mal den Shop besucht. Das ist eine großartige Gelegenheit, einen neuen Kunden zu gewinnen. Hier bietet sich etwa an, Chat- und Rückruf-Funktionen einzublenden. Verweilt ein Erstbesucher längere Zeit auf einer Produktseite oder blättert auf einer Seite längere Zeit auf und ab, ist es Zeit, ihm Hilfe anzubieten.
    Bieten Sie dem Besucher aktiv Hilfe an
    Bieten Sie dem Besucher aktiv Hilfe an
  • Wiederkehrende Besucher: Ein wiederkehrender Besucher hat sich bereits mit dem Shop vertraut gemacht. Bei ihm darf an seine Loyalität appelliert werden. Ansatzpunkte zur Personalisierung wären hier explizite Willkommensbotschaften oder Hinweise auf Produkte oder Infos, die seit dem letzten Besuch neu hinzugekommen sind. Für die wiederkehrenden Besucher sind die Veränderungen und Neuigkeiten wichtig. Auch das Einspielen von Rabattcodes oder Promo-Popups, die an seine Treue reagieren, können ein probates Mittel in der Personalisierung sein.
  • Besucher kurz vor dem Kauf: Wenn der Nutzer längere Zeit in einer bestimmten Kategorie oder so gar auf einer Produktseite verweilt, kann davon ausgegangen werden, dass er sich kurz vor dem Kauf eines Artikel aus der Kategorie befindet. Das kann mit einem aktiven Angebot an weiterer Unterstützung (Beratungsgespräch per Chat oder Video) unterstützt werden. Oder Sie bieten den Download zu Detailinformationen (Technische Beschreibungen, Whitepaper) an. Auch Material zu ergänzenden Produkten oder Zubehör lässt sich jetzt sinnvoll platzieren.

Wenn der Kunde gehen will, aber noch Artikel im Warenkorb hat, sollten Sie reagieren
Wenn der Kunde gehen will, aber noch Artikel im Warenkorb hat, sollten Sie reagieren

  • Warenkorb-Abbrecher und Besucher vor dem Absprung: Der Kunde hat Artikel im Warenkorb, aber will nun doch die Site verlassen? Hier sollte zumindest mit einem Exit-Intent-Layer versucht werden, ihn noch an den Shop zu binden, beispielsweise mit dem Angebot, einen Newsletter zu beziehen oder eine Information zu erhalten, wenn sich an den Preisen etwas getan hat. Auch ohne Artikel im Warenkorb kann gut auf den bevorstehenden Absprung reagiert werden, zum Beispiel mit einem Angebot des Tages.
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