Der weltweit grösste Internet-Buchhändler Amazon.com war von dem Angriff US-amerikanischer Hacker ungefähr eine Stunde betroffen. Der deutsche Ableger, Amazon.de, spürte das durch einen verlangsamten Datenfluss - die Dienste funktionierten nicht in dem gewohnten Tempo.

Der weltweit grösste Internet-Buchhändler Amazon.com war von dem Angriff US-amerikanischer Hacker ungefähr eine Stunde betroffen. Der deutsche Ableger, Amazon.de, spürte das durch einen verlangsamten Datenfluss - die Dienste funktionierten nicht in dem gewohnten Tempo. Um einen Spam-Angriff habe es sich gehandelt, nicht um einen Hacker-Angriff, so der Pressesprecher von Amazon Deutschland. Es sei niemand in das System eingedrungen.

"Wir hatten es mit Leuten zu tun, die in der Lage sind, eine Software zu programmieren, die fingierte Kundenanfragen an die Server sendet", so der Sprecher. Das Problem soll nun mit Filtern behoben werden, die feststellen, ob von einem Account ungewöhnlich viele Daten Richtung Server geschickt werden. Den Schaden beziffern wollte oder konnte bisher keiner der deutschen Dienste.

Auch die Yahoo!-Site in den USA wurde zur Zielscheibe der Hacker-Angriffe. Die deutschen User hatten in der Zeit, in der am Montag die US-Site blockiert war, auf einige Services des Internetunternehmens ebenfalls nicht zugreifen können. Durch die enge Vernetzung der unterschiedlichen nationalen Dienste war Yahoo Deutschland teilweise von dem Angriff betroffen. Das Unternehmen hat reagiert: Mit verstärkten Schutzmaßnahmen soll weiteren Attacken begegnet werden.

Quelle: ZDF