Weihnachten ist die Zeit der Geschenke, doch nicht jeder erhält die passende Gabe - dies hat eine Studie herausgefunden. Zudem ist das Schenken in den Familien nicht die Sache der Männer.  

Trotz gutem Willen bei den Schenkenden: 54 Prozent der Deutschen erhalten Geschenke, die sie nie oder kaum nutzen. Jeder Fünfte erhält Geschenke, die nicht passen oder nicht funktionieren, hat das Marktforschungsunternehmen Research Now in einer Umfrage herausgefunden. 19 Prozent geben zudem an, Geschenke doppelt zu erhalten.

Einer Studie der internationalen Marktforschung GfK aus Nürnberg zufolge zählen Bücher, Kleider, Spielsachen und Lebensmittel zu den am häufigsten verschenkten Präsenten. Laut GfK geben die Deutschen durchschnittlich rund 245 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. 

Dennoch treffen die Geschenke häufig nicht die Vorstellungen der Beschenkten. 59 Prozent der befragten Deutschen freuen sich so über Geldgeschenke, da sie sich mit diesen kaufen können, was sie wirklich freut, hat Research Now herausgefunden.

Frauen sind für die Geschenke zuständig

Kurz nach Weihnachten beginnt dann der Ansturm in die Geschäfte. Die Händler haben sich daher traditionell auf die großen Umtauschaktionen nach dem Fest eingestellt - vorausgesetzt der Kassenbeleg existiert noch.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt zudem, dass es in den meisten Familien die Frauen sind, die sich um Geschenke für Freunde und Verwandte kümmern. In der bundesweiten Befragung gaben 74 Prozent der Frauen an, für das Besorgen der Geschenke zuständig zu sein. Nur jede Vierte besorgt sie demnach gemeinsam mit dem Partner.

Die Männer stellen sich selbst dagegen ein besseres Zeugnis aus: 43 Prozent sind der Meinung, sich gemeinsam mit der Partnerin um die Geschenke zu kümmern, nur vier Prozent der befragten Männer sehen den Geschenkekauf in ihrem alleinigen Zuständigkeitsbereich.