Wenn in Unternehmen Internet-Anwendungen nicht miteinander harmonieren, kostet das Zeit und Ressourcen. Eine Umfrage des Fraunhofer Instituts belegt einen hohen Informations- und Aufklärungsbedarf.

Eine Umfrage des Fraunhofer Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) zum Thema E-Business ergab, dass der Integrationsbedarf bei Internet-Anwendungen in den Bereichen Shops, elektronischer Datenaustausch, Web-Enabling sowie Marktplätzen unverändert hoch ist. 38% der befragten Unternehmen planen demnach die Integration von Marktplätzen mit ihren Enterprise-Resource-Planning-Systemen (ERP). Weitere 18% suchen nach einer Lösung für die Integration ihrer Online-Shops mit ERP-Systemen. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsanbieter Amadee wurden über 100 IT-Spezialisten aus Großunternehmen in Deutschland interviewt.

Das Ergebnis der Umfrage stützt laut Amadee die These der zur Zeit noch unzureichenden Integration von ERP-Systemen mit Internet-Anwendungen. Heute sind im Schnitt lediglich 18% aller Internet-Anwendungen an das unternehmensinterne ERP-System angebunden. 38% der Unternehmen planen auch künftig keine solche Anbindung.

"Die Studie belegt einen hohen Informations- und Aufklärungsbedarf", kommentiert Jörg Hubacher, Vorstandsvorsitzender der Amadee AG, die zögernde Haltung der Unternehmen. "Solange einzelne Anwendungen nicht miteinander harmonieren, kostet das die Unternehmen Zeit und Ressourcen", so Hubacher weiter. Dabei seien heute mit den bestehenden Integrationsplattformen die technischen Hürden überwunden. Die Lösungen ermöglichten einen reibungslosen Ablauf von Geschäftsprozessen innerhalb wie außerhalb des Unternehmens. Damit liessen sich sowohl neue Internet-Anwendungen als auch Customer Relationship Management (CRM) oder Supply Chain Management (SCM) schnell und flexibel in vorhandene Systeme einbinden. "Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein reibungsloser Informationsfluss in Echtzeit verbessert den Kundenservice und die Wettbewerbsfähigkeit", ist Hubacher überzeigt. (ST)


FIRMENPROFIL:

Die Amadee AG bietet eine Standardplattform, über die Unternehmen ihre Geschäftssysteme sowohl intern als auch mit den Systemen ihrer Geschäftspartner verbinden können. Die Plattform kann nach Unternehmensangaben Daten aus allen denkbaren Quellen verarbeiten und ermöglicht nicht nur den einfachen Austausch von Daten, sondern auch die Definition und Steuerung von Geschäftsprozessen.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Minden wurde 1993 gegründet und beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter.


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