Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 13. April 2005 "grünes Licht" für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gegeben und den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung einstimmig angenommen. Während das Gesundheitssystem in Deutschland erst im nächsten Jahr schrittweise auf die kartenbasierte Technologie umgestellt werden soll, ist die Health Insurance Card (HIC) in Slowenien bereits seit November 2004 landesweit Realität.

Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 13. April 2005 "grünes Licht" für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gegeben und den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung einstimmig angenommen. Während das Gesundheitssystem in Deutschland erst im nächsten Jahr schrittweise auf die kartenbasierte Technologie umgestellt werden soll, ist die Health Insurance Card (HIC) in Slowenien bereits seit November 2004 landesweit Realität: Die gesamte Bevölkerung - exakt 1.993.778 Menschen - nutzen in dem neuen EU-Mitgliedsland bereits die elektronische Gesundheitskarte. Zusätzlich wurden 19.022 autorisierte medizinische Fachkräfte mit elektronischen Heilberufsausweisen (Health Professional Cards - HPC) ausgestattet, mit denen sie Zugang zu jenen Daten erhalten, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Mit dem landesweiten Einsatz dieser zukunftsweisenden Technologie ist das neue EU-Mitglied Slowenien Pionier in Europa.

An 296 Self-Service-Terminals können alle Versicherten ihre Daten einsehen und ändern. Das Terminal-Netz sowie die fünf zentralen Security-Server werden von Siemens betrieben. Zur Absicherung des gesamten HIC-Systems wird in jedem dieser Großrechner ein CryptoServer 2000 PCI des Oberurseler IT-Sicherheitsunternehmens Utimaco eingesetzt. Mit diesen Hardware-Sicherheitsmodulen wird die Vertraulichkeit und Unversehrtheit der personenbezogenen Gesundheitsdaten und -Informationen aller Versicherten gewährleistet. (KC)