Die Spielwarenbranche durchlebt schwierige Zeiten. Die Verbundgruppe Vedes setzt auf die Ausweitung des Großhandels - wovon auch der Fachhandel profitieren soll.

Mit der Übernahme des Spielzeug-Großhändlers Hoffmann zu Beginn dieses Jahres sieht sich der Einkaufsverbund Vedes gut gerüstet für einen schwieriger werdenden Markt. "Wir haben die Weichen gestellt für einen erheblichen Umsatzsprung im Großhandelsbereich", sagte Vedes-Vorstandschef Thomas Märtz am Mittwoch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Die Vorteile eines schlagkräftigen Großhandels kämen auch dem Fachhandel zugute.

Im vergangenen Jahr hatten die europaweit 1.150 Vedes- und Spielzeug-Ring-Geschäfte ihren Umsatz um 1,5 Prozent auf 570 Millionen Euro gesteigert. 2014 sollen es weitere ein bis zwei Prozent sein.

dpa

Der Handel befasst sich in der Titelgeschichte der Februarausgabe mit der Lage im Spielwarenhandel. Unter anderem lesen Sie ein Interview mit Vedes-Chef Thomas Märtz. Zum kostenfreien Probeexemplar geht es hier, Infos zur iPad-Edition finden Sie hier