Unter dem Namen "sn@cker" geht das erste Baby von VentureLab im Frühjahr dieses Jahres ins Netz. Die größte Brutstätte für Startup-Unternehmen in Deutschland hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

Unter dem Namen "sn@cker" geht das erste Baby von VentureLab im Frühjahr dieses Jahres ins Netz. Die größte Brutstätte für Startup-Unternehmen in Deutschland hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die europaweit einzigartige Initiative ist von namhaften Venture-Capital-Unternehmen ins Leben gerufen worden. VentureLab wird unterstützt vom Verband der deutschen Internet-Wirtschaft, von der Berliner Internet-Gründerinitiative Silicon City Club, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, von der European Business School (ebs), der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) und der Universität Frankfurt (Lehrstuhl E-Commerce).

"VentureLab ist die erste Adresse für jeden Jungunternehmer, der sich mit einer eigenen Idee selbständig machen will - vom Studenten, der seinen Traum als Unternehmer verwirklicht bis zum Vorstand einer Bank, der die Millionen in der eigenen Kasse verbuchen will", erklärt Silicon-City-Initiator und eBay/Alando-Gründer Oliver Samwer. "Im VentureLab entstehen die Großkonzerne von morgen", verkündet Harald A. Summa, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Internet-Wirtschaft. An den Start geht VentureLab mit einem Gründungskapital in zweistelliger Millionenhöhe. Beinahe wichtiger als das Geld sind die fertige Infrastruktur und das Kontaktnetz von VentureLab.

Der angehende Unternehmer erhält alles, was er für den erfolgreichen Aufbau eines Unternehmens braucht und was üblicherweise in der Startphase besonders zeitraubend ist. Vom ersten Tag an verfügt das Startup-Unternehmen über ein top-eingerichtetes Büro, hat ein technisch stabiles Computernetzwerk in Betrieb, das direkt an den zentralen deutschen Internet-Knotenpunkt DE-CIX und den ersten Telekommunikations- und Internet-Handelsplatz TK/INT angeschlossen ist. Im VentureLab stehen den Jungunternehmern die besten Anwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Marketing- und Vertriebsspezialisten auf Knopfdruck zur Verfügung. Auf Wunsch sind sogar ganze Programmier-Teams verfügbar, die binnen weniger Wochen eine geniale Idee in ein Softwareprodukt oder einen Online-Shop umsetzen. Eigens für diesen Zweck sind im Loft-Haus in der Hanauer Landstraße auf zwei Etagen 14.000 qm Bürofläche bereitgestellt. Weitere Standorte seien geplant.

Die Eintrittshürde in das Elite-Sieb für die nächste Unternehmer-Generation ist hoch. "In den Genuss der Unterstützung kommen nur Unternehmen mit innovativen, zukunftsträchtigen und erfolgsorientierten Geschäftskonzepten und einem leistungsstarken Team", attestiert Bernd Schnell, Vorstand der VentureLab-Gründungsgesellschaft IVC Venture Capital AG und Herr des Frankfurter Brutkastens. Was zähle sei Speed und Professionalität. Schnell weist in diesem Zusammenhang auf die heute wichtige Bedeutung des Faktors Zeit bei der Umsetzung einer Geschäftidee hin. Den Fokus setzt VentureLab auf Branchen wie Hochtechnologie, Internet, Kommunikations- und Informationstechnologie, Multimedia und Dienstleistung.

Die Verweildauer im VentureLab und damit der Zeitraum der Förderung ist auf maximal ein Jahr begrenzt. Der Exit erfolgt, sofern das Start-up-Unternehmen nicht wegen mangelnder Leistung ausscheidet, über die Finanzbeteiligung der VentureLab-Initiatoren, durch eine Venture-Capital-Beteiligung eines anderen Risikokapitalgebers oder den Verkauf des Unternehmens an einen Investor. Selbstverständlich wird angestrebt, dass ein Startup aus eigener Kraft wächst und dann ab einer bestimmten Unternehmensgröße die Brutstätte verlässt. VentureLab finanziert sich über einen Anteil am geförderten Unternehmen von drei bis fünf Prozent.


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VentureLab
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Frank Lichtenberg
Bernd Schnell
Hanauer Landstraße 175-179
60314 Frankfurt am Main
Tel. 069-9443980
Internet: www.venturelab.de