Die Lebenshaltungskosten sind im April kaum gestiegen. Wie schon in den Monaten zuvor wurden die Verbraucher jedoch verstärkt für Benzin und Heizöl zur Kasse gebeten.

Die Inflation in Deutschland bleibt auf niedrigen Niveau: Für ihren Lebensunterhalt mussten die Verbraucher im vergangenen Monat ein Prozent mehr ausgeben als ein Jahr zuvor. Im März hatte die Inflationsrate ähnlich hoch bei 1,1 Prozent gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am heutigen Dienstag mit.

Nahrungsmittel waren im April demnach 1,5 Prozent teurer als gleichen Monat des Vorjahres. Erheblich teurer wurden vor allem Gemüse (plus 8,9 Prozent) und Obst (plus 6,3 Prozent).

Energie teurer, Molkereiprodukte billiger

Aber auch für Fisch und Fischwaren mussten die Verbraucher mehr als vor einem Jahr zahlen. Butter wurde im Jahresvergleich um 17,6 Prozent teurer, Molkereiprodukte dagegen blieben etwas günstiger (minus 2,7 Prozent).

Vor allem die stark gestiegenen Mineralölkosten haben die Inflation im April getrieben. Energie war 5,2 Prozent teurer als im Vorjahremonat. Mineralölprodukte kosteten demnach 19,5 Prozent mehr, Kraftstoffe legten um 16,4 Prozent zu. Auch Strom verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent. Die Preise für Gas dagegen gingen um 9,8 Prozent zurück.