Die Lebenshaltungskosten sind im Juni leicht gestiegen. Vor allem Butter wurde deutlich teurer, Süßwaren billiger. Heizöl und Benzin sind nach wie vor Preistreiber.

Der Verbraucherpreisindex in Deutschland ist im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am heutigen Freitag mit. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 1,2 Prozent gelegen. 

Maßgeblich bestimmt wurde die Teuerungsrate erneut von den Preiserhöhungen bei Heizöl und Benzin. Die Preise für Mineralölprodukte lagen mit einem Zuwachs von 11,4 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. Dabei verteuerten sich leichtes Heizöl um 23,5 Prozent und Kraftstoffe um 8,5 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte hätte die Jahresteuerungsrate bei nur 0,4 Prozent gelegen.

Auch die Preise für Nahrungsmittel sind um 1,2 Prozent gestiegen. Die Verbraucher mussten im Jahresvergleich für Butter ein Drittel mehr (plus 38,2 Prozent) ausgeben. Ebenso für Fisch (plus 3,6 Prozent) und Gemüse (plus 4,1 Prozent). Süßwaren (minus 1,3 Prozent) sowie Brot- und Getreideerzeugnisse (minus 0,6 Prozent) hingegen wurden günstiger.