Auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen Verdi und Schlecker über einen Tarifvertrag brachte kein Ergebnis. Immerhin sieht die Gewerkschaft kleine Fortschritte.

Die zweite Gesprächsrunde zwischen Verdi und Schlecker ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Beide Parteien verhandeln über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung und einen Sozialtarifvertrag für die rund 41.000 Schlecker-Beschäftigten.

Verdi fordert zudem, dass sich die neu gegründete Unternehmenstochter Schlecker XL zur Einhaltung von Mindestbedingungen verpflichtet.

Laut Verdi hätten "die Vorstellungen von Schlecker zu tarifvertraglichen Lösungsansätzen an Kontur gewonnen", doch in den zentralen Punkten sei die Drogeriemarktkette "deutlich unterhalb eines verhandlungsfähigen Angebots" geblieben.

Die Verhandlungen werden am 5. Mai in Stuttgart fortgesetzt. Die zuständige Verdi-Tarifkommission wird am 16. April den Verhandlungsstand bewerten und die eigenen Vorschläge präzisieren.

Schlecker hat im Geschäftsjahr 2009 einen leichten Umsatzrückgang verbucht. Das Unternehmen erwirtschaftete Erlöse in Höhe von 7,2 Milliarden Euro, im Jahr 2008 lag der Umsatz noch bei 7,4 Milliarden Euro.