Mini-Videos stehen hoch im Kurs. Ob als kleiner 6-Sekünder bei Vine oder als 15 Sekünder bei Instagram. Twitter und Facebook buhlen mit den kinderleicht per App erstellten Bewegtbildern um Nutzer, die lieber per schnellem Klick ein Video aufnehmen, als einen Text abzusetzen. Das nutzen zunehmend auch Marken. Gerade hat Airbnb zu einem Videowettbewerb bei Vine aufgerufen, verteilt Drehbuchinstruktionen via Twitter, will aus den Schnipseln ein Gesamtwerk konstruieren. Die neue Lust an den kleinen Schnipseln können auch Händler nutzen. etailment zeigt gelungene Beispiele.

Besonders reizvoll an den neuen Videodiensten ist, dass sich die Aufnahme auf dem Smartphone in Sekundenbruchteilen stoppen lässt und sich so aus kleinsten Bruchstücken eine Art Stop-Motion-Film produzieren lässt. Das geht einfach. Das kann lustig aussehen.

Asos lädt seine Kunden ein, via Vine zu zeigen wie sie ein Paket auspacken. 




Trident "schummelt" ein wenig beim Packungsinhalt. Malibu Rum erklärt wie Mix-Getränke funktionieren:



Gap nutzt Vine schon häufiger, beispielsweise um mal schnell ein wenig Sortiment zu zeigen:



Svarovski rief seine Fans dazu auf, die Faszination des Glitzerns bei Instagram festzuhalten:



Starbucks zeigt, wie man Kaffee kocht:



Das Vine-Blog gibt zudem gute Tipps, wie man brauchbare Videos erstellen kann.

Die SZ erklärt Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Vine und Instagram.

Eine gute Einführung in Vine bietet die Präsentattion von VI Knallgrau bei Slideshare.