Den Betreibern der virtuellen Online-Welt "Entropia Universe" ist es gelungen, von einer staatlichen Finanzaufsichtsbehörde die Lizenz für ein sogenanntes In-Game-Geldinstitut zu erwerben.

Den Betreibern der virtuellen Online-Welt "Entropia Universe" ist es gelungen, von einer staatlichen Finanzaufsichtsbehörde die Lizenz für ein sogenanntes In-Game-Geldinstitut zu erwerben. Wie das für Entropia verantwortliche schwedische Unternehmen MindArk wissen lässt, werde man nach der Ausstellung der offiziellen Genehmigung noch in diesem Jahr mit den Bankgeschäften in der virtuellen Spielwelt loslegen. Das "Mindbank" genannte Institut soll dann neben der Umwechslung von virtueller und realer Währung auch für herkömmliche Bankaufgaben wie verzinsbare Konten, direkte Auszahlung von Gehaltsschecks, Zahlung vorgelegter Wechsel oder die Vergabe von Krediten zur Verfügung stehen. "In welchem Ausmaß wir uns in diesen Bereichen engagieren werden, ist zur Zeit aber noch nicht klar", erklärt David Simmonds, Business Development Director bei MindArk, gegenüber dem US-Portal Newsvine.