Das britische Mobilfunkunternehmen Vodafone wird im Rahmen seiner Musikangebote auf den umstrittenen DRM-Kopierschutz verzichten. Möglich wird dieser Schritt durch eine spezielle vertragliche Vereinbarung, die der auf mehr als 40 Märkten der Welt tätige Konzern mit drei der vier großen Musiklabels getroffen hat.

Das britische Mobilfunkunternehmen Vodafone wird im Rahmen seiner Musikangebote auf den umstrittenen DRM-Kopierschutz verzichten. Möglich wird dieser Schritt durch eine spezielle vertragliche Vereinbarung, die der auf mehr als 40 Märkten der Welt tätige Konzern mit drei der vier großen Musiklabels getroffen hat. Demzufolge haben sich die Universal Music Group, Sony Music Entertainment und EMI Music dazu bereit erklärt, musikalische Werke aus den eigenen Beständen künftig auch ohne das Digitale Rechtemanagement für Mobilfunk- und PC-Geräte bereit zu stellen. Auch mit Warner Music, dem letzten noch ausständigen Majorlabel, stünden entsprechende Verhandlungen bereits kurz vor dem Abschluss, heißt es von Vodafone. "Die neuen Abkommen sind die ersten ihrer Art für einen Mobilfunknetzbetreiber. Sie eröffnen uns die Möglichkeit, DRM-freie Musik an eine Vielzahl von Handy- und PC-Geräten zu schicken, ohne diese extra miteinander synchronisieren zu müssen", so der Mobilfunkkonzern.