Die Meta Group sieht den Markt für Knowledge Management (KM) im Wandel und bis zum Jahr 2003 einer erheblichen Veränderung unterzogen.

Die Meta Group sieht den Markt für Knowledge Management (KM) im Wandel und bis zum Jahr 2003 einer erheblichen Veränderung unterzogen. Der Trend geht hin zu einer Internet-basierten und multifunktionalen Informationsplattform, die eine Vielzahl von Einzelsystemen vereinigt. Die Meta Group spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Enterprise Information Portal (EIP).

Der europäische Portal-Markt wird nach Auffassung der Analysten im Jahr 2002 ein Marktvolumen von ca. 6,8 Mrd. Euro haben. Weltweit gesehen sollen bis 2003 mehr als 75% der Global-2000-Unternehmen Knowledge-Management-Prozesse und Techniken implementiert haben, um den Innovationsprozess zu beschleunigen, Produktivität zu erhöhen und um das "Human Capital" fassbar und abrufbar zu machen. Hierbei spielen die sogenannten "weichen Wissensfaktoren" wie z.B. die Kultur, Motivation und vor allem auch der Wille Wissen zu teilen, eine wesentliche Rolle für ein erfolgreiches und unternehmensweites Knowledge Management. Die unterstützenden und fördernden KM-Funktionen (Erfassung/Suche, Visualisierung/Knowledge-Maps, Distribution, etc.) sind nur Mittel zum Zweck, um den Wissensprozess zu beschleunigen.

Vielfach wird unter Knowledge Management immer noch die Erfassung, zentrale Ablage und Verteilung von Informationen verstanden. Doch was verbirgt sich nun tatsächlich hinter diesem nebulösen Modebegriff? Geht es hierbei um das strategische Erfassen und Verwalten des in den Mitarbeiterköpfen (Human Resources) gespeicherten Wissens, oder handelt es sich vielmehr um ein grundsätzliches Umdenken innerhalb der strategischen Unternehmensplanung?

Die Projekterfahrungen der Meta Group haben immer wieder gezeigt, dass Knowledge Management erheblich mehr ist als ein Element der Document Supply Chain. "Wissensmanagement ist ein ganzheitliches und integriertes Konzept. Hierbei spielt sich der eigentliche Wissensprozess im Spannungsdreieck zwischen Menschen, Inhalten und Prozessen ab. Dieser Prozess findet auf Basis der Unternehmenskultur statt und wird von Knowledge Management Technologien entscheidend gefördert.", so Marc S. Tenbieg, Consultant und Experte für Knowledge Management in der E-Business Practice der Meta Group.

Der Wandel von einem eindimensionalen Archivierungssystem, über Dokumenten-Management/Workflow und hin zum mehrdimensionalen Konzeptansatz eines Enterprise Information Portals wird zu einer zunehmenden Konsolidierung auf dem Anbietermarkt führen. Anbieter die es nicht schaffen ihre Anwendungen in ein Portal-Framework zu integrieren, verspielen die Chance eine Führungsposition auf dem Markt für Knowledge Management einzunehmen. (DS)


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