"Wer liefert was?", die Tageszeitung "Die Welt" und das BMWI - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie haben die Initiative "Mittelstand ans Netz" ins Leben gerufen, um mittelständische Unternehmen an die Nutzung des elektronischen Geschäftsverkehrs (E-Commerce) im Internet heranzuführen.

"Wer liefert was?", die Tageszeitung "Die Welt" und das BMWI - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie haben die Initiative "Mittelstand ans Netz" ins Leben gerufen, um mittelständische Unternehmen an die Nutzung des elektronischen Geschäftsverkehrs (E-Commerce) im Internet heranzuführen. Hierbei sollen gerade kleine und mittlere Unternehmen für das Internet sensibilisiert werden. Es sollen konkrete Lösungen angeboten werden, um künftig den Mittelstand im B2B-Bereich zu stärken. Unter www.mittelstand-ans-netz.de können sich Interessierte über diese Aktion informieren.

Das Internet wird zu einem immer wichtigeren Wirtschaftsfaktor. Vom weltweiten Datennetz haben bisher in erster Linie große Unternehmen profitiert, die sich mit ihrem Angebot an den Verbraucher richten: CDs, Bücher, Telekom-Artikel lassen sich bereits sehr erfolgreich über das Internet verkaufen.

Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen stellt sich die Situation anders dar. Zwar verfügen laut einer Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little über 80% aller Unternehmen über eine eigene Homepage. Aber 50% der Befragten verfügen noch über keine eigene Strategie, wie das Internet in Geschäftsprozesse optimal integriert werden kann. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass für viele Unternehmen der Internetauftritt nur ein Feigenblatt ist. Man hat sich mit dem Internet beschäftigt und damit sein Gewissen beruhigt", sagt Peter Schulze, Geschäftsführer des Hamburger Informationsdienstleisters Wer liefert was? GmbH. "In eigenen Untersuchungen haben wir festgestellt, dass in den meisten Firmen kein Geld aufgewendet wird, um die Internetadresse überhaupt bekannt zu machen," so Schulze weiter.

"Wer liefert was?" will mit seinem Internetangebot WLW.de den Bedürfnissen des Mittelstandes entgegenkommen. Seit knapp siebzig Jahren verfügt der Verlag über eine der größten Datenbanken mit Informationen zu Firmen, Produkten und Dienstleistungen. Am Anfang waren die Inhalte über Bücher, seit 1986 auf CD-ROM und seit 1995 im Internet abrufbar. "Da wir seit jeher mit dem Mittelstand zusammenarbeiten, wissen wir um die Bedürfnisse dieser Zielgruppe. Unser Angebot ist vor allem darauf ausgerichtet, die Funktionalitäten des Internets für Unternehmen verfügbar zu machen", beschreibt Schulze die Philosophie von WLW.de.

Das Angebot reicht von Seminaren, Beratung über das Hosting und Design einer Homepage bis hin zur Erstellung von aufwendigen elektronischen Katalogseiten. Als besonders wirtschaftlichen Einstieg in eine verkaufende Internet-Präsenz bietet das Unternehmen elektronische Katalogseiten. Als Vorlage dienen bereits vorhandene Druckerzeugnisse wie Prospekte, Kataloge oder Sortimentslisten. Über diese Seiten können Anfragen, Angebote und auch Bestellungen direkt an einen Lieferanten übermittelt werden.

Allein im Juli konnte "Wer liefert was?" nach eigenen Angaben ungefähr 120.000 Anfragen über einen elektronischen Marktplatz vermitteln. Jeder ausgewählte Anbieter erhält ein Kaufgesuch mit Spezifikationen. Die kontaktierten Unternehmen geben dann direkt Angebote ab und treten in Verhandlungen über die Abwicklung eines Geschäftes. Weiter können bei WLW.de mehr als 3.000 elektronische Kataloge und Katalogseiten aufgerufen werden, um direkte Bestellungen bei liefernden Unternehmen auszulösen. (ST)


KONTAKT:

www.wlw.de
www.welt.de
www.bmwi.de
www.mittelstand-ans-netz.de