Heute startet bundesweit der Winterschlussverkauf. Bis zu zwei Drittel der Geschäfte machen laut dem Handelsverband bei den Preissenkungen mit.

Nach einzelnen Preisnachlässen nach Weihnachten vor allem in den Großstädten soll der Schlussverkauf das große "Rabattfinale" werden, kündigte der Handelsverband Deutschland (HDE) an. Der Einzelhandel bietet Preissenkungen von bis zu 70 Prozent.

Am "inoffiziellen" Winterschlussverkauf beteiligen sich laut dem HDE etwa zwei Drittel der Geschäfte, darunter auch Möbelhäuser, Bau- und Elektronikmärkte. Seit der Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung im Jahr 2004 gibt es keine festen, gesetzlich vorgeschriebenen Firsten für Sommer- und Winterschlussverkäufe mehr.

Modehändler wollen Lager räumer

Dennoch hält der Einzelhandel vielfach an der gelernten Ausverkauftradition fest. Besonders die Bekleidungsgeschäfte müssten ihre Lager räumen, um Platz für die neue Ware zu schaffen.

"Viele Kunden warten aus Gewohnheit regelrecht auf die letztze Januarwoche, um dann Schnäppchen zu finden", begründet Sabine Hagmann vom Einzelhandelsverband Baden-Württemberg die nach wie vor große Signalwirkung eines einheitlichen Schlussverkauftermins.