Die Technologien ändern sich, die ökonomischen Gesetzte nicht! Im heutigen E-Business sollte nicht mehr zwischen Old und New Economy unterschieden werden. Dies waren Kernthesen des ersten E-Business-Gipfels in Montreux, der nach dreitägiger Dauer am 15. November zu Ende ging und von marcus evans, Berlin, veranstaltet wurde.

Die Technologien ändern sich, die ökonomischen Gesetzte nicht! Im heutigen E-Business sollte nicht mehr zwischen Old und New Economy unterschieden werden. Dies waren Kernthesen des ersten E-Business-Gipfels in Montreux, der nach dreitägiger Dauer am 15. November zu Ende ging und von marcus evans, Berlin, veranstaltet wurde.

"Panta Rei" - alles fließt sagten die Griechen und meinten: Alles bleibt gleich, gerade indem es sich andauernd verändert. Mit dieser Metapher eröffnete Ossi Urchs von der F.F.T-MedienAgentur in Frankfurt a. M. seinen Vortrag. Noch vor fünf Jahren habe so gut wie kein Unternehmensstratege etwas vom Internet gehört. Heute strahle nicht nur Boris Becker im Browser-Rahmen vom Titel des Magazins "Stern". Kein Unternehmen könne es sich mehr leisten auf die Kommunikation seiner Aktivitäten im Internet zu verzichten. Und bald werde ein Unternehmen ohne Internet-Präsenz so undenkbar sein, wie ein Unternehmen ohne Telefonanschluss.

Über 330 Millionen Menschen haben derzeit Zugang zum Internet, 18 Millionen davon allein in Deutschland, was einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Rund zwei Millionen DE-Domains sind derzeit registriert. Das Internet habe sich, so Urchs, an der Schwelle zum 21. Jahrhundert zu einem veritablen Massenmedium entwickelt, allerdings zu einem Massenmediums neuen Typs: Jeder Nutzer kann sowohl Empfänger als Sender sein und so jederzeit mit einem anderen Nutzer in Austausch treten. Je reifer und entwickelter das Internet und seine Nutzer seien, desto mehr werde sich das Internet zu einem interaktiven und personalisierten Massenmedium entwickeln.

Die Essenz aus der Vielfalt an Fachvorträgen und Workshops während des E-Business-Gipfels: Die Unternehmen müssen den Wandel in ihren personellen und prozessorientierten Belangen managen. Das Schlagwort heißt Change-Management. Entscheidend ist dabei jedoch, dass jedes Unternehmen, gleichgültig ob Mittelständler oder Konzern, seine E-Business-Lösungen durchgängig und schnell implementiert. Insellösungen oder wilder Aktionismus, nur um dabei zu sein, sind dem Unternehmenserfolg ebenso abträglich wie eine Abwartehaltung.

Gisbert Rühl, Vorstandsmitglied bei der Babcock Borsig AG, demonstrierte anschaulich wie sich der Hardware-getriebene Maschinen- und Anlagenbauer zum Web-getriebenen Technologiekonzern in der Praxis entwickelt. Kontrovers wurde das nächste Thema der E-Business-Revolution, "E-Marketplaces", diskutiert. Auch hierbei gehe es nicht darum nach Wild-West-Manier Portale ins World Wide Web zu stellen. Die neue Web-Wirtschaft verlange nach Netzwerken zwischen New und Old Economy und nicht zuletzt danach, Front-End- und Back-End-Prozesse im Unternehmen oder entlang der Wertschöpfungskette sinnvoll und ertragsoptimierend mit einander zu verbinden. (AH)


FIRMENPROFIL:

Der erste E-Business-Gipfel in Montreux wurde von marcus evans, Berlin, veranstaltet und soll eine ständige Einrichtung werden. Das amerikanische Dienstleistungsunternehmen wurde 1983 gegründet und beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter an weltweit 31 Standorten. Der aktuelle Jahresumsatz liegt nach Unternehmensangaben bei mehr als 350 Mio. US-Dollar. In erster Linie liefert marcus evans Wirtschaftsinformationen und Fachkenntnisse, die den Kunden einen wertvollen Wettbewerbsvorteile sichern sollen. Die über 7.000 Kunden kommen aus 41 Ländern. Das Dienstleistungsangebot umfasst auch Business-to-Business-Konferenzen, exklusive Kongresse und Foren für die Industriebranche, Veröffentlichungen zu wirtschaftlichen Themen sowie Business Training.


KONTAKT:

marcus evans
Darina Thierjung
Director Marketing & Public Relations
Unter den Linden 21
10117 Berlin
Tel. 030-89061212
Fax 030-89061250
E-Mail: CarinaT@icmde.com
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