Hacker nutzen immer ausgefeiltere Methoden, um ihre Würmer und Trojaner über das Internet zu verteilen.

Hacker nutzen immer ausgefeiltere Methoden, um ihre Würmer und Trojaner über das Internet zu verteilen. Dies ergab eine Untersuchung des Internet-Sicherheitsunternehmens Websense. So stellt mittlerweile sogar der Besuch eines Weblogs eine realistische Gefahr für den User und seinen Computer dar. Websense konnte im Rahmen der Untersuchung mehrere Hundert Websites ermitteln, die mit Viren verseuchte Weblogs enthielten.

Die Vorgehensweise der Täter dabei ist gut durchdacht. So wird zum Beispiel ein renommierter Weblog-Anbieter ausgesucht, bei dem dann ein Weblog angelegt und mit Spyware wie Keyloggern versetzt wird. Keylogger sind Programme, die sämtliche Tastaturanschläge des Users registrieren, speichern und an Dritte weiterleiten. Mittels einer Spamflut oder Instant Messages, in denen der Link zum betreffenden Blog enthalten ist, werden dann Nutzer auf die präparierte Site gelockt. In manchen Fällen wird das Weblog auch einfach als Speichermechanismus genutzt. Hier werden dann Programme von Trojanern, die sich der User bereits anderswo eingefangen hat, abgerufen und auf dem Computer des Nutzers installiert. (KC)