Es ist keine frohe Botschaft, die Ernst & Young und Deloitte gerade unter die Leute bringen. Die deutschen Verbraucher wollen in diesem Jahr bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Bis zu 20%. Mal abwarten, ob Kassandra diesmal richtig liegt.

Fest steht jedenfalls: Es wird ein sehr mobiles Weihnachtsshopping.
Auch der für die Server härteste, weil umsatzstärkste Tag des Jahres steht laut einer Adobe-Studie schon fest.

Mobil getätigte Einkäufe nehmen demnach laut „Adobe Online Holiday Shopping Forecast“ im Weihnachtstrubel um 42 % gegenüber dem Vorjahr zu. Der mobile Anteil an allen Online-Transaktionen läge dann in Deutschland zur Weihnachtszeit bei 14%: Smartphones machen dabei 4,5% aus, Tablets 9,5 %.

Für manche Nachzügler und kleinere Anbieter sicher ein schönes Ergebnis. Große Player wie Otto oder Zalando schmunzeln darüber nur.


 „Tag der Tage“ wird laut Adobe der 8. Dezember. Am Höhepunkt des Online-Shoppings in der Weihnachtszeit gibt jeder Deutsche durchschnittlich 5,41 Euro aus  - rund 438 Millionen Euro. Das indes ist unterdurchschnittlich: Europaweit liegt dieser Wert bei 7,12 Euro. In Frankreich liegt das Umsatzplus am ersten verkaufstarken Tag, dem 25. November, beispielsweise 83 % über den regulären Tagesumsätzen.

Richtig los geht es hierzulande mit dem Karnevalsbeginn am 11. November – an diesem Tag wird der Online-Umsatz 34 % über dem durchschnittlichen Tagesumsatz liegen.

Den vollständigen Adobe Online Holiday Shopping Forecast inkl. der Prognosen für das europaweite Online-Weihnachtsgeschäft und das der USA gibt es hier zum Download. Der „Adobe Online Holiday Shopping Forecast“ basiert auf einer Billion Page Visits auf Einzelhandels-Webseiten der vergangenen sieben Jahre.